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Neue Kolonne hält die Stadt sauber

Oberbürgermeister Bernd Tischler will Umweltschutz unabhängig von Zuständigkeiten

© Stadt BottropIm Rahmen des Programms „Soziale Teilhabe“ beseitig eine städtische Kolonne wilde Müllkippen.

Die Stadt rückt den wilden Müllkippe zu leibe. „Viel Bürger beklagen sich über die Angewohnheit unserer Mitmenschen, ihren Müll einfach in die Umwelt zu kippen“, sagt Oberbürgermeister Bernd Tischler. Auch er ärgere sich darüber. Mit Geld aus dem Bundeshaushalt soll sich das jetzt ändern.

Während die städtischen Grünanlagen meistens gut gepflegt seien, fallen die Verschmutzungen an den Böschungen der Gleisanlagen und der Autobahn ins Auge. Für die Reinigung sind dann die Bahn oder die Landesbehörde Straßen.NRW verantwortlich.  Die Zuständigkeiten sind allerdings für Außenstehende nicht verständlich, deshalb packt die Stadt an. „Wir setzen jetzt Kollegen auf Flächen ein, für die wir nicht verantwortlich sind“, sagt  Tischler.

Seit dem 1. März sind zusätzlich 43 Männer und Frauen bei der Stadt angestellt, die neben der Grünflächenpflege auch auf dem Bauhof, den Friedhöfen, den Sportplätze und in der Gebäudeunterhaltung beschäftigt sind. Möglich ist dies durch das Programm „Soziale Teilhabe“ des Bundes. Zwei Jahre lang wird die Stadt unterstützt, arbeitslose Menschen in eine sinnvolle und gute Arbeit zu bringen. „Allein aus dem Haushalt der Stadt hätten wir das nicht stemmen können“, erklärt Bernd Tischler bei einem Pressegespräch am Pendlerparkplatz an der Autobahnzufahrt zur A 42. Dort ist eine Kolonne für die Sauberkeit in der Stadt aktiv die Autobahnböschung zu reinigen. Seit dem Projektstart sind die neuen städtischen Mitarbeiter vor allem im Bottroper Süden im Einsatz und haben bereits einige Kubikmeter Unrat aus dem Unterholz gezogen, so zum Beispiel einige Dutzend abgefahren Pkw-Reifen.

Die Arbeit wird der Kolonne absehbar nicht ausgehen. Philipp Heidt von der städtischen Grünflächen- und Friedhofsunterhaltung hat bereits einen Plan mit weiteren Hotspots wilder Müllkippen.  Kommenden Stationen der Kolone sind der Kirchschemmsbach, die Prosperstraße in Höhe der Kokerei und die Bahnbrücken. Weitere Hinweise nimmt der Fachbereich Grün unter der Telefonnummer 02041/705060 entgegen. Oberbürgermeister Bernd Tischler sieht in dem Projekt eine „wichtige und wertvolle Arbeit für das Gemeinwohl“. Er plant bereits jetzt, wie das Programm „Soziale Teilhabe“ in zwei Jahren fortsetzt werden kann.

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