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© RVR, Claudia Dreysse

Revierpark Vonderort wird zum "Park in Bewegung"

Land übergibt Föderbescheid in Höhe vom insgesamt 5,5 Millionen Euro.

© RVR / Rupert OberhäuserÜbergabe des Förderbescheids: Von Links: Stadtkämmerer Willi Loeven, NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel und Dezernent Ralf Güldenzopf von der Stadt Oberhausen.

Der Revierpark Vonderort wird fit gemacht für die Zukunft. Insgesamt 5,5 Millionen Euro sollen in die Umgestaltung und nachhaltige Veränderung des Parks an der Stadtgrenze Oberhausen/Bottrop fließen. Unter Beteiligung der Städte Oberhausen und Bottrop wird Vonderort zum "Park in Bewegung": Innovative und moderne Stationen des Bewegungs- und Naturlehrpfads laden die Besucher zukünftig ein, das eigene Können auf die Probe zu stellen und gemeinsam aktiv zu werden.

Mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro will der Regionalverband Ruhr (RVR) die fünf Revierparks bis 2022 erneuern. Das Land unterstützt den RVR dabei. Einen ersten Förderbescheid in Höhe von 18 Millionen Euro hat NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am 23. Juli 2019 in Oberhausen übergeben, weitere rund fünf Millionen Euro folgen in den nächsten Wochen.

"Mit Hilfe des Landes werden wir die Revierparks in der Metropole Ruhr fit für die Zukunft machen", verspricht RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel. "Dabei geht es nicht um einen frischen Anstrich, sondern um eine ökologische Aufwertung. So werden die bei den Menschen seit 50 Jahren beliebten Parks wieder attraktive Erholungs- und Freizeiträume direkt vor der Haustür. Zudem werden sie grüne Oasen für überhitzte Innenstädte und moderne Begegnungsorte. Kurzum mehr Lebensqualität für Alle! Die neu gestalteten Revierparks sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur IGA 2027."

Dazu Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler: "Durch die Finanzierung kann ein wichtiger Schritt hin zu einer ökologischen Erneuerung des Revierparks Vonderort getan werden. Ich freue mich, dass nach einer Zeit der stagnierenden Entwicklung nun Bewegung in die Renovierung des Parks kommt und die Bürgerinnen und Bürger in Oberhausen und Bottrop sich auf eine erstarkte 'grüne Lunge' freuen können!"

Die Weiterentwicklung der Revierparks zu ökologisch wertvollen und integrativen Orten der Umweltbildung und Begegnung erfolgt im Rahmen des RVR-Handlungskonzeptes "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020". Die Realisierung der Maßnahmen wird zu 80 Prozent durch das Land und die EU im Rahmen des EFRE-Aufrufs "Grüne Infrastruktur NRW" ermöglicht. EFRE ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Die übrigen 20 Prozent deckt der RVR über Eigenmittel ab.
Die fünf Revierparks des RVR liegen mitten im Ballungszentrum der Metropole Ruhr und reichen von Duisburg im Westen bis nach Dortmund im Osten der Region.

NRW-Umweltministerium stärkt Revierparks im gesamten Ruhrgebiet

Mit insgesamt 23 Millionen Euro stärkt das NRW-Umweltministerium die fünf Revierparks in der Metropole Ruhr. Der ersten Förderzusage in Höhe von 18 Millionen Euro sollen weitere rund fünf Millionen Euro folgen in den nächsten Wochen. Mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro will der Regionalverband Ruhr (RVR) die Parks bis 2022 modernisieren und nachhaltig verändern. In jedem Revierpark sollen Maßnahmen in Höhe von 5,5 bis sechs Millionen Euro umgesetzt werden.

"Die Revierparks sind integraler Bestandteil der grünen Infrastruktur in einer dicht besiedelten Region wie dem Ruhrgebiet. Solche Orte erhalten die Biodiversität, tragen zur Klimafolgenanpassung bei und erhöhen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Daher müssen wir die Revierparks weiterentwickeln und ihre Funktionen im Netz der grünen Infrastruktur ausbauen", sagte Ministerin Heinen-Esser bei ihrem Besuch des Revierparks Vonderort an der Stadtgrenze Oberhausen/Bottrop.

RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel: "Mit seiner Idee der Revierparks hat der Ruhrsiedlungsverband, der heutige RVR, vor 50 Jahren Zukunft gestaltet. Es sind besondere Orte der Begegnung und grüne Oasen in dem industriell geprägten Kernraum des Ruhrgebiets entstanden. Unverändert wichtig für die Menschen in der Metropole Ruhr werden sie jetzt neu aufgestellt. Damit sind sie ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur IGA 2027. Unser Anspruch ist es, die grünste Industriemetropole der Welt zu werden.“

Die Weiterentwicklung der Revierparks zu ökologisch wertvollen und integrativen Orten der Umweltbildung und Begegnung erfolgt im Rahmen des RVR-Handlungskonzeptes "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020". Erlebnisreiche und barrierefreie Bildungs- und Spielangebote in der Natur sollen diese aufwerten. In den nächsten drei Jahren bekommen die Revierparks etwa Grüne Klassenzimmer und Naturlehrpfade, vielfältige Pflanzenwelten und barrierefreie Eingangsbereiche sowie Wege.
Die Realisierung der Maßnahmen wird zu 80 Prozent durch das Land und die EU im Rahmen des EFRE-Aufrufs "Grüne Infrastruktur NRW" ermöglicht. EFRE ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Die übrigen 20 Prozent deckt der RVR über Eigenmittel ab. Die Umsetzung der Fördermaßnahmen erfolgt in enger Abstimmung mit den Bezirksregierungen Düsseldorf, Münster und Arnsberg sowie den Revierparkgesellschaften.

Die fünf Revierparks des RVR liegen mitten im Ballungszentrum der Metropole Ruhr und reichen von Duisburg im Westen bis nach Dortmund im Osten der Region.

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