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Gemeinsam gegen Umweltfrevler

Konzertierte Aktion der Behörden zum Schutz des Heidesees

© Stadt BottropGemeinsam wollen die Vertreter verschiedener Behörden den Heidesee besser schützen.

Gegen Umweltfrevler am Heidesee wird verstärkt vorgegangen. Mitarbeiter des Umweltamtes, des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt, Ranger des Regionalverbands Ruhr und Mitarbeiter des Landesbetriebs Wald und Holz gingen gemeinsam auf Streife um den besonders schützenswerten Heidesee. Für Hans-Dieter Faust vom Fachbereich Umwelt und Grün geht es darum, die Besucher für den besonders schützenswerten Charakter des Sees zu sensibilisieren. „Wir wollen die Bürger darauf hinweisen, was sie dürfen und was nicht“, sagt er.

© Stadt BottropDeutliche Spuren weisen daraufhin, dass die Regeln im Nauturschutzgebiet nicht von allen Besuchern akzeptiert werden.

Auch Reinhart Hassel, von Wald und Holz NRW, geht es um den Umweltschutz. „Wir wollen die Menschen nicht vom Heidesee wegbringen. Sie sollen sich aber an die Gesetze halten.“ Diese sehen einen besonderen Schutz des sogenannten Flora-Fauna-Habitat-Gebiets vor, das Teil eines europäischen Verbunds ist.

Bei der ersten konzertierten Aktion der unterschiedlichen Behörden wurden schnell klar, dass die Regeln nicht von allen Erholungssuchenden akzeptiert werden. Trampelpfade durch die geschützte Uferzone führen zu kleinen Badebuchten, an denen Müll und verkohlte Holzreste zu finden sind. Grillen, offene Feuer und Baden schädigen die Natur und sind verboten.

© Stadt BottropSchilder weisen deutlich auf die Verbote im Naturschutzgebiet hin.

Wetterbedingt treffen die Behördenmitarbeiter nur wenige Passanten an. Die meisten nutzten die Wege und verhalten sich so, wie es auf den Hinweisschilder an den Zugängen zum See zu lesen ist. Nur ein paar Ermahnungen werden erteilt. In einem Fall konnte sich ein junger Mann nicht ausweisen, der einen der erlaubten Angelplätze für einen späteren Besuch in Augenschein nahm. In einem anderen Fall wurden Spaziergänger darauf hingewiesen, dass das Rauchen am See verboten ist.

Zu den Routineaufgaben gehört die Kontrolle der Angler. Sie dürfen den See nutzen, wenn sie einen entsprechenden Ausweis dabei haben. Bei dem ersten Rundgang war alles in Ordnung. Zahlreiche Aussagen und die offensichtlichen Hinterlassenschaften ungebetener Besucher zeugen davon, dass dies nicht immer so ist. Der ersten gemeinsamen Bestreifung sollen weitere konzertierte Aktionen der Behörden folgen. Insbesondere an warmen Sommerstagen soll künftig der Heidesee stärker bestreift werden.

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