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1,3 Millionen Euro für Bauherren

Bund und Land fördern Sanierung und Verschönerungen bis 2020

© Stadt BottropHäuser in der Brauerstraße sind ein gelungenes Beispiel für eine Sanierung. Klaus Müller (v.l.), Immobilienverwalter Sven Keyers, Hauseigentümerin Elisabeth Neumann, Stadterneuerer Karl-Heinz Maaß, Leiterin der Koordinierungsstelle Integrierte Stadtentwicklung / InnovationCity Stefanie Hugot und Oberbürgermeister Bernd Tischler bei der Besichtigung.

Eigentümer von Häusern und Wohnungen im InnovationCity-Gebiet können weiterhin von  zwei besonderen Förderrichtlinien profitieren. „Die Finanzierung ist bis 2020 gesichert“, sagt Oberbürgermister Bernd Tischler. Allein für dieses Jahr stehen insgesamt 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Unterstützt werden Fassadenverschönerungen und energetische Sanierungen.

Ein Beispiel für eine gelungene Fassadensanierung ist die Häuserzeile Brauerstraße 18 bis 34. Neben dem vor ein paar Jahren sanierten Ehrenpark biete sich jetzt mit den frischgestrichenen Häusern ein deutlich verbessertes Stadtbild, so Tischler. Verwaltet werden die Häuser von Sven Keyers. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bei der Antragsstellung.  „Für den Antrag mussten wir lediglich drei Seiten ausfüllen“, so der Immobilienverwalter. Insgesamt will er 54 Häuser für verschönern. Die Kosten betragen etwa 800.000 bis 900.000 Euro. Durch das sogenannte Haus- und  Hofflächenprogramm  11.2 werden bis zu 50 Prozent der Kosten getragen. Bei den Eigentümern sei das Programm schnell auf große Zustimmung  gestoßen, so Keysers.

Mit einer Förderquote von bis 25 Prozent können Eigentümer rechnen, die ihre Gebäude energetisch sanieren. Elisabeth Neumann hat drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt etwa 40 Wohnungen saniert. Durch den Austausch von Heizkesseln, sowie der Dämmung und Neueindeckung von Dächern hat sie den Energieverbrauch der Gebäude deutlich reduziert. Der Miteigentümerin der Immobilien hat bei der Abwicklung gefallen, dass sie sich die Handwerker selbst hatte suchen können. Durch den  Fördergeber wurden keine Vorgaben gemacht hat. Sie nutzte zudem die Möglichkeit, beide Förderprogramme zu kombinieren. Neben Zuschüssen für die Gebäudesanierung erhielt sie Geld für Gartengestaltung aus dem Haus- und Hofflächenprogramm.

Der Technische Dezernent Klaus Müller rät Eigentümern und Bauherren sich kostenlos bei der InnovationCity Management Gesellschaft am Südring beraten zu lassen. Hilfestellung geben auch die Quartiersmanager. Die bei einem  Vorort-Termin an der Brauerstraße nennt Müller die Sanierungsmaßnahmen von Neumann und Keysers vorbildlich. „Von den Maßnahmen profitiert die Stadt mit einem schöneren Stadtbild und weniger CO2-Ausstoß. Die Mieter werden durch weniger Heizkosten belastet. Die Unternehmen haben volle Auftragsbücher. Die Eigentümer erfahren eine Wertsteigerung ihrer Immobilien“, beschreibt Klaus Müller die Vorteile der Programme.

Oberbürgermeister Bernd Tischler wirbt denn auch weiterhin dafür, den niederschwelligen Zugang zu den Fördermittel zu nutzen: „Für Bauherren  ist es sehr einfach, an das Geld des Bundes und Landes zu kommen.“

Karl-Heinz Maaß

Abteilungsleiter

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