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Neuer Radar-Tower in Kirchhellen aufgestellt

An der Bottroper Straße wird die Geschwindigkeit gemessen

© Stadt BottropAusschussvorsitzender Rüdiger Lehr (von links), Kerstin Reinke, Sonja Kraaß und Fabian Fingerlin vom Straßenverkehrsamt haben den Radar-Tower an der Bottroper Straße scharfgeschaltet.

Die Stadt Bottrop hat einen neuen Tower zur Verkehrsüberwachung aufgestellt. Der Blitzer steht an der Bottroper Straße zwischen den Straßeneinmündungen von Brabecker Weg und Gregorstraße.  Das stationäre Messgerät mit moderner Laser-Technik kann in beide Fahrtrichtungen Geschwindigkeitsüberschreitungen erfassen.

Der Vorsitzende des Bau- und Verkehrsausschusses Rüdiger Lehr weist auf die Unfallgefahr der Tempo-50-Strecke hin. „Es passiert hier viel. Deshalb wird hier die Geschwindigkeit verstärkt kontrolliert“, so Lehr. In dem jetzt aufgestellten Tower wird ein Messgerät platziert, das normalerweise in den Messwagen des Straßenverkehrsamtes genutzt wird. Vor allem abends bis in den frühen Morgen ist das Gerät an der Bottroper Straße im Einsatz. Für Fabian Fingerlin, Abteilungsleiter im Straßenverkehrsamt, ist dies ein Beitrag zu Schutz der Kinder der nahegelegenen Gregorschule. „Das Messgerät wird erst nach Schulbeginn wieder ausgebaut“, erklärt er. Er weist daraufhin, dass allerdings auch tagsüber mit Geschwindigkeitsmessungen zu rechnen ist. Ebenso, dass trotz des stationären Blitzers auch weiterhin mobile Radarwagen an der Bottroper Straße zum Einsatz kommen.

Der Entscheidung für die neue Anlage geht ein Beschluss des Bau- und Verkehrsausschusses voraus, mit dem die Politik das Straßenverkehrsamt im Jahr 2018 beauftragt hat. Zum einen soll mit dem Gerät dafür gesorgt werden, den Schulweg für die Kinder der Gregorschule sicherer zu machen und zum anderen kann so die Geschwindigkeit auf der Hauptverkehrsachse zwischen Bottrop Stadtmitte und dem Ortsteil Kirchhellen auch in den Abend- und Nachtstunden überwacht werden.

Insbesondere der schwere Unfall, bei dem im Herbst 2018 zwei Menschen ums Leben gekommen sind, in der Nähe des Standortes hat gezeigt, dass eine effektive Verkehrsüberwachung in den Nachtstunden nötig ist, um der Raserei im Stadtgebiet entgegenzuwirken. Die beiden Radarwagen der Stadt sind vor allem tagsüber im Einsatz. Eine bedarfsgerechte Ausweitung der Einsatzzeiten in die Nachtstunden ist mit dem vorhandenen Personal nicht zu leisten.

Ausschussvorsitzende Rüdiger Lehr sieht die Möglichkeit, die fehlende Personalausstattung durch weitere stationäre Standorte zu kompensieren. Er will die Erfahrungen in Kirchhellen abwarten, um im Zuge der kommenden Haushaltsberatungen mögliche weitere Tower zu beantragen.  

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