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Bürgerwerkstatt zur Umwelttrasse mir konstruktiver Beteiligung

Weitere Werkstatt nun auf Essener Stadtgebiet

© Stadt Bottrop

Zur weiteren Planung der Umwelttrasse im Projektgebiet Freiheit Emscher, waren am vergangenen Donnerstag, 15. September 2022, rund 25 interessierte Teilnehmer in den Lichthof der Berufsschule gekommen. Bürgermeister Klaus Strehl eröffnete die Infoveranstaltung und erläuterte die Bedeutung und das Potenzial des Gebietes. Dabei betonte er, „dass die beiden Städte Bottrop und Essen gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien GmbH bereits seit einigen Jahren daran arbeiten, die aufgegebenen Bergbauflächen zu reaktivieren und daraus neue blühende Gewerbegebiete zu machen. Gleichzeitig denken die Projektpartner aber auch in größeren Dimensionen und wollen insgesamt eine Imageverbesserung zwischen Kanal und Emscher erreichen, um unseren Städten neue attraktivere Adressen zu verschaffen.“ Danach übernahm Comedian Benjamin Eisenberg als „Mobilitätsexperte“ das Wort und stimmte die Anwesenden auf den Workshop ein.

Die Umwelttrasse, die Essen und Bottrop verbinden soll, ist ein zentrales Element des Projekts Freiheit Emscher. Sie ist zusammen mit dem Gewerbeboulevard eine Haupterschließungsachse für das Projektgebiet, die die verschiedenen Quartiere und Gewerbeflächen der Freiheit Emscher verbinden. Die Trasse soll ein Modell für umweltfreundliches und -schonendes Verkehrsverhalten werden und als interkommunale Verbindung zwischen Essen und Bottrop dienen, insbesondere für den Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV.

Planer und Verantwortliche präsentierten den aktuellen Sachstand. Das Verkehrskonzept, das in eine konkrete Planung umgesetzt werden soll, setzt auf Trends der Zukunft und alternative Formen der Mobilität. Kern der aktuell angedachten Lösung sind die Schaffung einer attraktiven ÖPNV-Verbindung, hochwertige Anlagen für den Fuß- und Radverkehr und attraktive Serviceangebote, die die Veränderung der heutigen Mobilitätsroutinen vorantreiben sollen und den motorisierten Individualverkehr auf ein Minimum reduzieren.

Das mit der konzeptionellen Umsetzung und planerischen Ausgestaltung beauftragte Büro "spiekermann ingenieure" aus Düsseldorf stellte den aktuellen Planungsstand zur Führung der Umwelttrasse vor. Dafür „besuchten“ die Teilnehmer die Umwelttrasse virtuell in drei Abschnitten mit Fokus auf den beiden nördlichen das Stadtgebiet Bottrop betreffenden Abschnitten:

  • Abschnitt 1: Umwelttrasse-Nord „Knappenstraße & In der Welheimer Mark“ (in Bottrop; Prosperstraße bis Eisenbahntrasse östlich Klopriesstraße)
  • Abschnitt 2: Umwelttrasse-Mitte (Bottrop/Essen; In der Welheimer Mark bis Am Stadthafen)
  • Abschnitt 3: Umwelttrasse-Süd „Hafenstraße“ (Essen; Am Stadthafen bis Bottroper Straße)

Zu den Abschnitten gab es lebhafte Diskussionen zur Ausgestaltung. Im konstruktiven Austausch wurden wertvolle Hinweise und Wünsche entgegengenommen wie die Erreichbarkeit der bestehenden Flächen, Sicherstellung der sozialen Kontrolle auf allen Rad- und Gehwegen, und umsteigefreie Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Stadtzentren, um nur einige zu nennen. Auch kühne Vorschläge wurden eingebracht wie „autofreies Gebiet Freiheit Emscher“ durch Konzentrierung der Parkplätze am Rand und Einrichtung von im Shuttle-Verkehren. 

Weitere Werkstatt nun auf Essener Stadtgebiet

Allen Interessierten, die an dieser ersten Bürgerwerkstatt nicht teilnehmen konnten, findet in Essen am 22. September um 17 Uhr eine weitere Veranstaltung statt. Veranstaltungsort ist „Der Kreuzer - Ev. Kirchengemeinde Essen Borbeck-Vogelheim“, Friedrich-Lange-Str. 3, 45356 Essen.

Über die Internetseite https://beteiligung.nrw.de/portal/freiheit-emscher/ (Öffnet in einem neuen Tab)wird über Ergebnisse berichtet, künftige Termine angekündigt sowie ein einfacher Weg für direkte Rückmeldungen angeboten. Gleichzeitig können die Beiträge Anderer bewertet, kommentiert oder weitergedacht werden - mit oder ohne Ortsbezug. Auch die Suche nach einem passenden Namen für die Umwelttrasse beginnt hier.

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