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© Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH

Sanierung Hansaviertel

Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Einzelhandelsfunktion, der Arbeits- und Wohnverhältnisse im Hansaviertel.

Im Rahmen des "Integrierten Entwicklungskonzepts Stadtumbau West Innenstadt/InnovationCity“ wurden in den letzten Jahren schon einige Maßnahmen umgesetzt, um das Stadtbild, den Aufenthalt und das Leben in der Innenstadt und den angrenzenden Gebieten zu verbessern.

Mit den aktuellen Voruntersuchungen soll auch das Hansaviertel rund um das Hansa-Center und die Althoff-Arkaden auf Sanierungspotential überprüft werden.

Das bedeutet eine städtebauliche Sanierung

Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen verfolgen das Ziel, das baulich-historische Erbe zu bewahren, soweit es erhaltenswert ist, die Wohn- und Arbeitsbedingungen zu verbessern und den Strukturwandel der gewerblichen Wirtschaft durch städtebauliche Maßnahmen zu unterstützen.

Voraussetzung für die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen ist das Vorliegen städtebaulicher Missstände in dem betreffenden Gebiet.

Es gibt grundsätzlich zwei Formen dieser Missstände:

  • Substanzschwächen liegen vor, wenn das Gebiet nach seiner vorhandenen Bebauung oder nach seiner sonstigen Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen nicht (mehr) entspricht.
  • Funktionsschwächen liegen vor, wenn das Gebiet in der Erfüllung der Aufgaben, die ihm nach seiner Lage und Funktion obliegen, erheblich beeinträchtigt ist.

Um diese Missstände zu beheben, gibt es sogenannte Ordnungs- und Baumaßnahmen. Diese werden in dem mehrjährigen Sanierungsverfahren von der Gemeinde oder den Grundstückseigentümern durchgeführt oder veranlasst. Dazu zählen:

  • Die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden.
  • Die Herstellung, Erweiterung oder Umgestaltung von Erschließungsanlagen (z. B. Straßen, Plätze, Wege oder Grünflächen).
  • Die nutzungsgerechte Aufbereitung von Flächen.

Vorbereitende Untersuchungen

Vorläufige Sanierungsziele

Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Stadt Bottrop wird die Eigentümerschaft und alle anderen Betroffenen in die Entwicklung des Sanierungskonzepts einbinden und gemeinsam mit ihnen nach guten Entwicklungswegen suchen. Dafür müssen die aktuelle Nutzungssituation und der bauliche Zustand ihrer Liegenschaft übermittelt werden, aber auch ihre Vorstellungen für die Zukunft des Objektes. 

Aufgrund der Corona-Pandemie können derzeit leider keine Informationsveranstaltungen mit Präsenz stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jedoch mehrfach aktiv in den Prozess einbringen. Ein digitaler Infoabend fand bereits statt. Die Protokolle können unter "Download & Links" eingesehen werden.

Befragung der Eigentümerschaft

Ein Aspekt der vorbereitenden Untersuchungen ist die an die Eigentümerschaft gerichtete Befragungsaktion. Die Befragung dient u. a. dazu, weitere Probleme im Hansaviertel zu erfahren und die Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen einzuschätzen. 

Der Fragebogen konnte bis zum 19. Februar eingereicht werden.

Das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen wertet für die Stadt Bottrop die Befragung entsprechend den Anforderungen aus. 

Durch die Mitwirkung der Eigentümerschaft am Verfahren können sie die Zukunft des Hansaviertels mitgestalten. Auch ihre ganz persönlichen Anforderungen können auf diese Weise umfassend berücksichtigt werden. 

Informationsveranstaltung VU-Bericht

Der seit dem 10. März verfügbare Voruntersuchungsbericht beinhaltet festgestellte Missstände sowie die entsprechenden Maßnahmen und Ziele der entsprechenden Sanierung.

Am 17. März findet von 19 bis 21 Uhr  eine digitale Infoveranstaltung für interessierte Bottroperinnen und Bottroper statt.  Eine Anmeldung ist über elena.gilcherbottropde erforderlich.

Des weiteren kann bis zum 8. April eine Stellungnahme zum Bericht per E-Mail oder per Post eingereicht werden.

Der gesamte Bericht ist unter der Rubrik Download & Links abrufbar.

Vorteile für Eigentümer

Download & Links

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