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RVR schafft Planungsrecht für Bergbauflächen

Oberbürgermeister Bernd Tischler will neue Arbeitsplätze und Grünverbindungen

Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat den Weg für die künftige Nutzung ehemaliger Bergbauflächen freigemacht. Durch eine Änderung des Regionalplanes werden ehemaligen Standorte des Steinkohlebergbaus für andere Gewerbe- und Industriebetriebe geöffnet. Damit leistet der RVR einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel. Von der neuen planerischen Festlegung profitieren in Bottrop die Bergwerkflächen Prosper-Haniel „Schacht IV“ und Prosper-Haniel „Schacht II“.

In Bottrop-Grafenwald „Schacht IV“ sollen neue Gewerbebetriebe angesiedelt werden. Für die Fläche „Schacht II“ sind gewerbliche und industrielle Nutzungen vorgesehen. "So können auf ehemaligen Bergbaustandorten wieder neue Arbeitsplätze entstehen, ohne dafür Freiraum in Anspruch nehmen zu müssen“, so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Oberbürgermeister Bernd Tischler sieht neue Potentiale für die wirtschaftliche und ökologische Entwicklung der Stadt: „Hier sollen neue Arbeitsplätze, aber auch neue Grünverbindungen, entstehen.“

Der Beschluss des RVR-Planungsausschusses, dessen Vorsitzender Oberbürgermeister Bernd Tischler ist, wird am 15. Juni RVR-Verbandsversammlung vorgelegt. Dort werden dann die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Anschließend wird der Regionalverband Ruhr die Änderung der Landesregierung anzeigen. Wenn diese innerhalb einer Frist von drei Monaten keine Einwände erhebt, wird die Änderung nach amtlicher Bekanntmachung im Gesetzes- und Verordnungsblatt NRW wirksam.

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