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Kreativwirtschaft

Unter Kreativwirtschaft werden diejenigen Kreativunternehmen erfasst, die erwerbswirtschaftlich orientiert sind sowie sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und medialen Verbreitung von kulturellen oder kreativen Gütern und Dienstleistungen beschäftigen.

Dies umfasst folgende Teilmärkte: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt und Software/Games-Industrie.

© BMWIAbbildung: Die elf Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft ©BMWi

Eine Branche mit Zukunft, auch für Bottrop!

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat sich bezogen auf Umsatz und Beschäftigung zu einem der dynamischsten Wirtschaftszweige entwickelt. Gegenwärtig ist sie bezogen auf die volkswirtschaftliche Gesamtleistung (Bruttowertschöpfung) in Deutschland vergleichbar mit den großen Industriesektoren Automobil, Maschinenbau und Informations- und Kommunikationstechnologie.

Im Jahr 2012 sind ca. 10.300 Selbständige und Unternehmen mit insgesamt 35.300 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Kultur und Kreativwirtschaft der Metropolregion Ruhr ansässig. Die regionale Kultur- und Kreativwirtschaft zählt insgesamt ca. 45.530 Erwerbstätige. Somit stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Zeitraum von 2009 bis 2012 um 0,4 % an. Im Jahr 2012 erwirtschafteten die KKW-Unternehmen in der Metropole Ruhr einen Jahresumsatz von insgesamt 6,0 Mrd. Euro, in NRW sind es 36 Mrd. Euro. (Quelle: Prognos Studie, Potenzialanalyse für die Kreativwirtschaft Ruhr, 2014)

Kreativnetzwerk Bottrop

© Keativnetzwerk

Das Kreativnetzwerk - Made in Bottrop ist ein Netzwerk für Kreative in Bottrop. Es bietet kreativen Unternehmungen, Projekten und Ideen eine Bühne, um sich zu präsentieren. Sein Ziel ist es, Kreativschaffende miteinander und mit weiteren Akteuren ins Gespräch zu bringen. Regelmäßige Netzwerk-Abende bieten dafür zahlreiche Möglichkeiten.

Beratung für kreative Gründerinnen, Gründer und Selbstständige:

Den meisten Kreativschaffenden geht es unter dem Strich doch vor allem darum, die berufliche Selbstständigkeit so zu gestalten, dass man nicht nur seine Ideen umsetzen, sondern auch seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. De facto geht es um die Rentabilität der kreativen Arbeit.

Um genug zu verdienen, reicht es nicht aus, eine gute Idee oder eine herausragende Begabung zu besitzen. Man muss beide auch „verkaufen“ können. Nach „draußen“ zu gehen und sich selbst und seine Arbeit zu vermarkten, kostet mitunter viel Überwindung. Dasselbe gilt auch für die Beschäftigung mit kaufmännischen Fragen und die Lösung steuerlicher oder rechtlicher Probleme. Nur: Wer sich dafür entschieden hat, tatsächlich von seiner kreativen bzw. kulturschaffenden Arbeit leben zu wollen, sollte alle Register ziehen, damit dies auch gelingt.

Zur Unterstützung bietet die Wirtschaftsförderung Bottrop speziell auf die Bedürfnisse der kreativen Gründerinnen, Gründer und Selbstständige zugeschnittene Beratungsangebote an.

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