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Schülerfahrkosten

Dienstleistung des Fachbereichs Jugend und Schule

Beschreibung

Beschreibung

Ein Anspruch auf Übernahme von Schülerfahrkosten besteht ausschließlich dann,

  • wenn der Schulweg in der einfachen Entfernung in den Schulen der Primarstufe sowie den Klassenstufen 5 und 6 der Förderschulen mehr als 2 km, in den Schulen der Sekundarstufe I mehr als 3,5 km oder in der Sekundarstufe II mehr als 5 km beträgt. Schulweg ist hierbei der kürzeste Fußweg zwischen Wohnung und der nächstgelegen Schule der gewählten Schulform
  • wenn eine Schülerin / ein Schüler nicht nur vorübergehend aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer körperlichen oder geistigen Behinderung ein Verkehrsmittel benutzen muss. Es erfolgt eine Untersuchung im städtischen Gesundheitsamt. Atteste behandelnder Ärzte sind  vorzulegen.
  • wenn der Schulweg besonders gefährlich oder für Schüler/innen ungeeignet ist. Ein Schulweg ist insbesondere dann besonders gefährlich, wenn er überwiegend entlang einer verkehrsreichen Straße ohne Gehweg oder begehbaren Randstreifen führt oder  wenn eine verkehrsreiche Straße ohne besondere Sicherung für Fußgänger überquert werden muss.

Diese Beschreibung ist zwar nicht abschließend, lässt aber erkennen, welcher besondere Grad von Gefährdung vorliegen muss. Bei der Beurteilung der besonderen Gefährlichkeit kommt es dabei auf Gefahren an, denen Schüler/innen als Fußgänger ausgesetzt sind.

Anträge auf Übernahme von Schülerfahrkosten erhalten Sie in der jeweiligen Schule.

Schülerfahrkosten werden i.d.R. durch Aushändigung des „Schoko-Tickets" zur Benutzung des öffentlichen Linienverkehrs übernommen.

Das Schoko-Ticket

  • gilt rund um die Uhr, auch an Wochenenden, Feiertagen und in den Schulferien
  • gilt auch für Freizeitfahrten
  • ermöglicht Fahrten im gesamten VRR-Raum.

Von den Erziehungsberechtigten ist ein Eigenanteil zu entrichten.

Der Eigenanteil beträgt nach der Schülerfahrtkostenverordnung NRW:

  • 12,00 Euro für alle anspruchsberechtigten, volljährigen Schüler/innen
  • 12,00 Euro für das erste minderjährige anspruchsberechtigte Kind
  • 6,00 Euro für das zweite minderjährige anspruchsberechtigte Kind.

Für jedes weitere minderjährige anspruchsberechtigte Kind ist kein Eigenanteil zu zahlen.

Für Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) und für Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz entfällt der Eigenanteil ebenfalls.

Für Schülerinnen bzw. Schüler,

  • für die Sozialgeld im Rahmen des Arbeitslosengeldes II nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) gewährt wird,
  • deren Erziehungsberechtigte oder, wenn das Kind nur im Haushalt eines Erziehungsberechtigten lebt, dieser Leistungen im Rahmen des Arbeitslosengeldes II nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) erhält,
  • die Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) beziehen,
  • die Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) beziehen,

ist im Rahmen der „Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft“ auf Antrag eine teilweise Erstattung des Eigenanteils möglich.

Die Höhe der teilweisen Erstattung des Eigenanteils für das Schoko-Ticket ist dabei wie folgt gestaffelt:

  • Für volljährige Schüler/innen:             7,00 €
  • Für das erste minderjährige Kind:       7,00 €
  • Für das zweite minderjährige Kind:     1,00 €

Der noch verbleibende Restbetrag des Eigenanteils muss aus eigenen Mitteln bestritten werden. Anträge auf teilweise Erstattung des Eigenanteils sind im Sozialamt der Stadt Bottrop zu stellen.

Kontakt

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