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Fahrerlaubnis (Neuerteilung nach vorangegangener Entziehung)

Dienstleistung des Straßenverkehrsamtes

Beschreibung

Beschreibung

Hinweis zur Erreichbarkeit:
Derzeit besteht aufgrund der aktuellen Gesundheitslage ausschließlich die Möglichkeit Ihre Angelegenheit über eine vorherige Terminbuchung zu erledigen. Ein Einlass zur Führerschein- oder Kfz-Zulassungsstelle ohne Termin kann nicht gewährt werden. Für Angelegenheiten der Zulassungsstelle besteht die Möglichkeit der Online Terminbuchung. Nutzen Sie hierfür den entsprechenden Link am Ende dieser Seite. Für Angelegenheiten der Führerscheinstelle besteht ausschließlich die Möglichkeit der vorherigen telefonischen Terminbuchung. Die telefonische Erreichbarkeit ist über die Service-Nummer der Verwaltung 02041 / 70 30 gewährleistet. Außerdem können Sie die Führerscheinstelle über die Nummer 02041 / 70 41 21 und die Kfz-Zulassungsstelle über die Nummer 02041 / 70 41 00 erreichen.

Ist Ihnen Ihre Fahrerlaubnis durch eine Fahrerlaubnisbehörde oder dem Gericht entzogen worden, so kann diese nur nach einer entsprechenden Antragstellung in der Führerscheinstelle neu erteilt werden. Voraussetzung für eine Neuerteilung ist, dass eine eventuell verhängte Sperrfrist abgelaufen ist, und bei Erteilung der Fahrerlaubnis keine Bedenken an Ihrer Fahreignung bestehen.

Sperrfrist 

Haben Sie ein Urteil oder Strafbefehl eines Amtsgerichts erhalten wonach Ihre Fahrerlaubnis entzogen wurde, so ist dies im Regelfall mit einer Sperrfrist verbunden. Das bedeutet, dass eine neue Fahrerlaubnis erst nach Ablauf dieser Sperrfrist erteilt werden darf. Die rechtskräftige Entscheidung wird seitens der Staatsanwaltschaft an die Führerscheinstelle übersandt. Im Anschluss daran erhalten Sie von der Führerscheinstelle ein Informationsschreiben, in dem Ihnen der Ablauf der Sperrfrist mitgeteilt wird.

Wurde Ihre Fahrerlaubnis hingegen durch eine Fahrerlaubnisbehörde entzogen, so ist dies nicht zwangsläufig mit einer Sperrfrist verbunden. Hier kommt es auf den Grund der Entziehung an. Wenden Sie sich daher in diesen Fällen direkt an die Führerscheinstelle. 

Eignung 

Fahrerlaubnisbewerber müssen die im Straßenverkehr erforderlichen notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllen. Sollten im Rahmen der Antragstellung Tatsachen bekannt werden, die Bedenken gegen die Fahreignung begründen, hat die Fahrerlaubnisbehörde die zur Klärung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Hierzu gehören insbesondere Fahreignungsbegutachtungen auf Kosten der/des Betroffenen. 

Für die Erstellung dieser Fahreignungsgutachten kommen unter anderem Ärzte des Gesundheitsamtes, Fachärzte mit verkehrsmedizinischer Qualifikation oder Ärzte einer Begutachtungsstelle für Fahreignung infrage. 

Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens durch eine anerkannte Begutachtungsstelle für Fahreignung kann z. B. erforderlich sein, wenn Eignungszweifel hinsichtlich Alkohol, Betäubungsmittel oder wiederholten Verstößen gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen vorliegen. Je nach Art und Schwere der Auffälligkeit kann die Beibringung eines entsprechenden Gutachtens für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis auch zwingend sein. 

So ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung per Gesetz beizubringen: 

  • im Falle einer Alkoholproblematik:
    • beim Führen eines Kraftfahrzeugs mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 oder mehr Promille
    • bei wiederholten Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss (egal welcher Höhe, auch unter 1,6 Promille)
    • bei Alkoholmissbrauch 
  • im Falle einer Betäubungsmittelproblematik:
    • bei Abhängigkeit oder missbräuchlicher Einnahme von Betäubungsmitteln

In diesen Fällen können Sie die Zeit bis zur bevorstehenden Untersuchung für sich sinnvoll nutzen, um die Voraussetzungen für eine positive Begutachtung, und somit die Neuerteilung Ihrer Fahrerlaubnis zu schaffen.

Je nach Einzelfall sind für eine positive Begutachtung bestimmte Voraussetzungen notwendig (z. B. Entwöhnungsbehandlung, Abstinenznachweis, Vorbereitungskurse). Hilfe in Form von regelmäßig stattfindenden Informationsabenden oder Beratungsgesprächen, die z. T. kostenfrei sind, bieten die amtlich anerkannten Begutachtungsstellen an. Dort können Sie in Erfahrung bringen, welche Maßnahmen Sie vorab ergreifen sollten, um letztlich eine positive Begutachtung zu erhalten. Adressen amtlich anerkannter Begutachtungsstellen können Sie bei Ihrer Führerscheinstelle erfragen.

Meiden Sie in Ihrem eigenen Interesse in jedem Fall unseriöse Beratungsangebote von Einzelpersonen oder Firmen, die Ihnen zwar eine Erfolgsgarantie versprechen, dafür aber hohe Prämien fordern.

 

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Anschrift und Erreichbarkeit

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