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Gold für Linda Scheidt

Das Eurometropole Masters ist eines der größten Turniere in Europa für Judoka ab 30 Jahren. In Lille ging Linda Scheidt für den JC 66 Bottrop an den Start und erkämpfte sich den Turniersieg.

© JC 66

Insgesamt fünf Kämpfe bestritt die Piratin in ihrer Altersklasse F1 bis 70 kg an diesem Tag, vier davon gewann sie vorzeitig mit ihrer Spezialtechnik Uchi-Mata. In der ersten Begegnung traf die Bottroperin auf Kylie Adams aus Großbritannien. Der Kampf verlief zunächst sehr ausgeglichen, ehe sich Linda nach starkem Griffkampf mit ihrer Spezialtechnik durchsetzen konnte. Im zweiten Kampf stand ihr Odile Froment gegenüber.

Linda hatte die Französin bereits im Finale der Weltmeisterschaften im Oktober 2017 geschlagen. Doch diesmal fand die Bottroperin nicht richtig in das Duell. Odile punktete mit einer großen Wertung für einen tiefen Schulterwurf und siegte anschließend mit einem Haltegriff. Die Niederlage motivierte die Bottroperin für das nächste Duell, denn jetzt musste unbedingt ein Sieg her, um als Poolzweite in die Hauptrunde einzuziehen. Und das gelang ihr gegen Celine Hazebaert vorzeitig. Im Halbfinale wartete Lara Battistella.

Die starke Italienerin siegte gegen Linda in der Verlängerung des Halbfinalkampfes bei den Europameisterschaften 2017. Diesmal drehte Linda das Ergebnis um und punktete mit einem wunderschönen Uchi-Mata. Im Finale gab es dann eine Neuauflage des Kampfes zwischen Odile und Linda. Diesmal war die Bottroperin besser auf den Kampf eingestellt. Direkt im ersten Angriff gelang ihr der große Wurf und damit der Turniersieg.

Die Eurometropole Masters sind traditionell ein sehr stark besetztes Turnier zum Jahresbeginn. Die Franzosen kämpfen hier um wichtige Punkte für ein nationales Ranking. Die anderen Nationen nutzen das Turnier, um vor den Meisterschaften ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. 

„Nicht nur über den Turniersieg habe ich mich riesig gefreut, auch die Atmosphäre war besonders schön. Es wurde auf insgesamt sieben (!) Matten kämpft. Ich habe einige Leute aus anderen Ländern wiedergetroffen, die ich von den Europa- oder Weltmeisterschaften kenne. Wir fiebern immer gegenseitig mit.“

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