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Judoprojekt geht weiter an der Albert-Schweitzer-Schule

Viele Schüler de Cyriakus Grundschule trainieren mittlerweile im Verein. Projekt hinterlies nachhaltigen Eindruck.

© Emil KrengelBild gemalt von Emil Krengel, Klasse 2a der Cyriakusschule

Die Bottroper Cyriakusschule beendete unlängst die Judowochen des Städtischen Förderprojektes und diese wirken bei allen Beteiligten noch immer nach. Sowohl die Schülerinnen und Schüler, die noch immer gern täglich mit den in ihren Klassenzimmern aufgehängten Judo-Werteplakaten konfrontiert werden, die Lehrerinnen und Lehrer, die die Kinder in manchen Alltagssituationen noch immer gern daran erinnern, wie die im Judo erlernten Verhaltensweisen umgesetzt werden können und sollen, als auch Judolehrer Sven Helbing denken mit Freude an die vergangene Judozeit zurück.

"Einige der Kinder kommen nun zum Vereinstraining und haben einen riesen Spaß am Kampfsport aus Japan. Das Projekt hat sie sozusagen auf den Geschmack gebracht und nun wollen sie natürlich mehr", so Helbing, der selbst zweimal pro Woche das Anfängertraining im Partnerverein des Projektes, dem Judo-Bundesligisten JC 66 Bottrop leitet. Doch nicht nur das freut den Judotrainer, der selbst im Alter von sechs Jahren mit der asiatischen Kampfkunst begann und inzwischen den 3. Dan trägt: "Viele Kinder aus den Schulen, in denen ich bereits das Projekt angeboten habe erkennen mich auf der Straße und kommen mir ausschließlich mit einem Lächeln entgegen. Es schein, als verbinden sie Judo mit einem schönen Erlebnis und einer spannenden Zeit. Das ist mir immer eine besondere Freude."

Apropos große Freude: Auf Helbigs Schreibtisch steht seit kurzem ein richtig schönes Geschenk. Es stammt von Emil Krengel aus der Klasse 2a, einem seiner Schüler aus der Cyriakusschule. "Emil hat mir ein tolles Bild gemalt, als Dankeschön, wie er mir sagte. Er ist ein richtiger kleiner Künstler. Da sieht man doch, wie nah Kunst und Kampfkunst zusammenliegen und da ich selbst auch male, freut mich dieses Geschenk besonders", ist Helbing begeistert vom Werk seines kleinen Schützlings. Es zeige, mit wie viel Freude und Begeisterung die kleinen Kämpfer bei der Sache seien.

Diese Begeisterung dürfen nun auch die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule entwickeln, denn sie sind bereits in die Judoprojektwochen gestartet. Helbing hofft, dass er auch hier einerseits Judotechniken und Judowerte, aber auch viel Spaß und Freude am Kampfsport und am freundschaftlichen Miteinander vermitteln kann. "Einige aus dem Lehrpersonal können sich noch recht gut an den ersten Durchgang an der Albert-Schweitzer-Schule erinnern und freuen sich sehr darüber, dass das Projekt mal wieder bei ihnen Halt macht", so Helbing.

Also wirkt auch hier das Judoprojekt noch lange positiv nach und sicherlich wird das durch das neuerliche Durchführen des Judounterrichts noch einmal intensiviert. Bis zu den Sommerferien werden nun Kesa-Gatame, O-Soto-Otoshi und Hiza-Guruma gelernt, werden Judowerte wie Respekt, Hilfsbereitschaft und Selbstbeherrschung gelebt und vor allem wird mit Freude und Spaß fair miteinander gekämpft.

 

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