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Freie Plätze in der Fortbildungsveranstaltung AGIL

Präventionsprogramm für Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf

Die Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bottrop bietet für die Lehrkräfte aller Schule und Schulformen in Bottrop das Präventionsprogramm AGIL – Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf an. Für dieses Fortbildungsangebot gibt es noch freie Plätze.

AGIL ist seit 15 Jahren im Rahmen schulischer Gesundheitsförderung erfolgreich erprobt und ermöglicht, berufliche Belastungsfaktoren zu erkennen, beruflichen Stress zu bewältigen und langfristig die Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern.

Insgesamt besteht das Programm aus vier Modulen, diese enthalten fundierte Informationen und Übungen zu:

• dem Phänomen Stress und den Möglichkeiten der Stressprävention
• der Entwicklung individueller Stressbewältigungsstrategien
• handlungsorientierten Lösungen von Problemsituationen im Schulalltag
• der Verbesserung der Erholungsfähigkeit / der Trennung von Arbeits- und Erholungswelt

Leitung / Moderation:
Martina Butenweg-Schwan, Nathalie Wöbel Schulpsychologinnen der RSB Bottrop

Start des Präventionsprogramms ist am:
Mittwoch, 06.11.19 14.00 h bis 17.00 h

Weitere geplante Termine:
Mittwoch, 04.12.19 14.00 h bis 17.00 h
Mittwoch, 15.01.20 14.00 h bis 17.00 h
Mittwoch, 12.02.20 14.00 h bis 17.00 h

Ort:
Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bottrop
Scharnhölzstr. 23
46236 Bottrop

Telefon: 02041 – 2 22 20
E-mail: schulberatung@bottrop.de

Anmeldungen für das Gesundheitspräventionsprogramm „AGIL“ werden telefonisch und per E-Mail bis zum 30.10.19 entgegengenommen.

Hintergrund:

Der Lehrerberuf ist kein Spaziergang. Vielmehr geht er – und das nicht erst im Rahmen der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, mit erheblichen Belastungen, sprich „Stress“ einher. Auf der einen Seite gibt es bei vielen Lehrkräften immer noch das hohe Ideal optimaler Stoffvermittlung und individueller Schülerförderung. Auf der anderen Seite haben Lehrkräfte häufig mit sehr großen und extrem heterogenen Klassen zu kämpfen und stehen Tag für Tag einer, so scheint es, immer größer werdenden Zahl unmotivierter und undisziplinierter Schülerinnen und Schüler gegenüber. Zusätzlich werden Konflikte, die jahrzehntelang in den Erziehungsbereich von Eltern gehörten, zunehmend in den Bereich der Schule getragen. Mit der Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Förderbedarfen ist nun ein weiteres Spannungsfeld in den Schulalltag eingezogen. Das fordert Lehrkräfte häufig bis an die Grenze physischer und psychischer Belastung.

Die Öffentlichkeit geht heute ebenfalls, entgegen häufiger anderslautender Äußerungen, davon aus, dass der Lehrerberuf in den vergangenen Jahren härter geworden ist und mit viel Stress verbunden ist. Lehrkräfte ergeben sich diesen hohen Belastungen glücklicherweise auch jetzt schon nicht resignativ, reagieren aber manchmal über einen langen Zeitraum mit für sie selbst oder ihre Umwelt „unheilvollen“ Mitteln. Am Ende können dann auch psychische oder psychosomatische Erkrankungen der Lehrkräfte stehen. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, kann man Lehrkräften nur empfehlen, sich rechtzeitig mit den belastenden Faktoren des Lehrerberufs auseinanderzusetzen und, zumindest für den Bereich, der sich durch eigene Einstellungs- und Verhaltensänderung beeinflussen lässt, individuelle Lösungen zu finden. Dafür kann das „AGIL“-Präventionsprogramm Unterstützung bieten, denn AGIL ist seit 15 Jahren im Rahmen schulischer Gesundheitsförderung erfolgreich erprobt und ermöglicht, berufliche Belastungsfaktoren zu erkennen, beruflichen Stress zu bewältigen und langfristig die Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern.

Insgesamt besteht das Präventionsprogramm „AGIL“ aus vier Modulen:

• Im Basismodul werden grundlegende Informationen über Stress vermittelt. Das Erkennen von individuellen Belastungsfaktoren, aber auch Ressourcen wird unterstützt und die Achtsamkeit gegenüber eigenen Stress-Symptomen gestärkt.

• Im Modul "Denkbarkeit" wird der Zusammenhang zwischen automatischen, dysfunktionalen Gedankengängen und einem verstärkten Stresserleben deutlich. Individuelle Stressbeschleuniger können identifiziert und ein positiver innerer Dialog gefördert werden. Grübel-Kreisläufe werden besprochen und Grübel-Stopptechniken erarbeitet.

• Im Modul "Möglichkeiten" setzen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit konkreten, handlungsorientierten Lösungen von Problem- und Konfliktsituationen im Schulalltag auseinander.

• Im Modul "Erholung" werden zunächst grundlegende Informationen zum Thema "Erholung" vermittelt. Ziel ist es, regelmäßig aktive Erholung in den Alltag einzubauen, um der Stressentwicklung entgegenzuwirken und das Wohlbefinden zu fördern. Dabei werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, die Trennung zwischen Arbeits- und Erholungswelt und somit den Zugang zur Erholung zu erleichtern.

Stadt Bottrop

Fachbereich Schule und Jugend

Martina Butenweg-Schwan / Nathalie Wöbel

Weitere Informationen

Anschrift

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