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Fit machen für den Start ins Berufsleben

Schüler knüpfen erste Kontakte mit der Arbeitswelt

Drei Berufe an drei Tagen kennenlernen – die in Nordrhein-Westfalen eingeführte „Berufsfelderkundung“ bietet Schülerinnen und Schülern der achten Klasse erste Einblicke in die Arbeitswelt. Dazu besuchen die Jugendlichen an drei Schultagen drei verschiedene Unternehmen. Dadurch soll ihnen nicht zuletzt der Start ins Berufsleben leichter fallen. Insgesamt 1019 Achtklässler aller Bottroper Schulen der Sekundarstufe I haben in der Woche vom 19. bis 23. März die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit verschiedenen Berufen zu machen.

Reinschnuppern, erleben, aktiv mitmachen und im besten Fall den Traumjob entdecken – so lautet, kurz gefasst, das Ziel der Berufsfelderkundungen. „Sie sollen mehr sein als eine Betriebsbesichtigung und noch vor einem Betriebspraktikum stattfinden“, erläutert Wolfgang Wuwer von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf bei der Stadt Bottrop.

Viele Unternehmen in Bottrop eröffnen den jungen Menschen die Chance, erste Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen. Auch die Stadt Bottrop als Arbeitgeber bietet wieder 67 Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen die Möglichkeit, die Stadtverwaltung und die unterschiedlichen Ausbildungsberufe kennenzulernen.

Rund sechs Stunden – etwa einen Schultag – sollen die Schülerinnen und Schüler in jedem Unternehmen verbringen. Sie lernen den Betrieb, seine Abteilungen und Produkte kennen, unterhalten sich mit Ausbildern und Azubis über typische Tätigkeiten, Ausbildungsmöglichkeiten und Berufserfahrungen. Für die Stadtverwaltung Bottrop haben Auszubildende im 1. und 2. Ausbildungsjahr sowie die Jugend- und Auszubildendenvertretung ein Programmangebot zusammengestellt. Zum einen werden den jungen Besuchern die Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt und in Rollenspielen Tipps zu Bewerbungen gegeben. Andererseits werden die Jugendlichen aber auch an die Praxis herangeführt und besuchen, je nach Durchführungstag, u. a. die Feuerwehr, die Bezirksverwaltungsstelle Kirchhellen oder das Hallenbad im Sportpark Bottrop. Zum Abschluss des Tages steht immer ein Feedback-Gespräch an. Dann wird gefragt: „Was hat gefallen und was konnte in Erfahrung gebracht werden?“

Doch auch weitere Fachdienststellen bei der Stadt und die Standorte der BEST beteiligen sich an der Berufsfelderkundung. Die Plätze aller Bottroper Unternehmen können über das Buchungsportal zur Berufsfelderkundung unter bottrop.bfe-nrw.de eingesehen werden.

Die Berufsfelderkundung ist Teil der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf NRW“. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das die Berufsorientierung einheitlich gestaltet. Der Berufsfelderkundung vorausgegangen ist bei allen Schülerninnen und Schülern eine sogenannte Potenzialanalyse, bei der durch Übungen, Konzentrations- und Geschicklichkeitstests die Stärken der einzelnen Schüler herausgefiltert werden sollen.

Unterstützt wird das Programm mit finanziellen Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Bildung, der Bundesagentur für Arbeit, des Europäischen Sozialfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Stadt Bottrop

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