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Anpacken und Zukunft in die Hand nehmen

Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge informieren sich über Anschlussmöglichkeiten

Zum ersten Mal hieß es am 07.06.2018 in Bottrop „Pack’s an!“. Hier konnten sich Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen in Bottrop auf der Zielgeraden ihrer schulischen Laufbahn über mögliche Anschlüsse informieren. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Kommunalen Koordinierungsstelle im Übergang von der Schule in den Beruf der Stadt Bottrop.

Viele der Jugendlichen haben bislang vergebens nach einer Ausbildungsstelle gesucht: „Ich mache in diesem Jahr meinen Abschluss und möchte gerne Industriemechaniker, Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima werden etwas anderes technisches bzw. handwerkliches machen. Aber irgendwie finde ich einfach nichts“, so ein Besucher der Veranstaltung. „Heute war aber zum Glück diese Veranstaltung, bei der ich unter anderem den Kontakt zur Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer bekommen habe.“

So oder so ähnlich geht es vielen Jugendlichen, die diese Veranstaltung besuchten. Die Aussteller der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter Arbeit für Bottrop, der Handwerkskammer Münster, der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, der Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe West sowie dem Berufskolleg der Stadt Bottrop haben die Jugendlichen in Form von konkreten Ausbildungsangeboten und anderen Anschlussmöglichkeiten unterstützt.

Im Vorfeld der Veranstaltung haben die Schülerinnen und Schüler auf ihre bisherige Berufsorientierung zurückgegriffen. So nutzen einige ihren Berufswahlpass, der als Einstiegselement in das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ genutzt und stetig fortgeführt wird. Auch bereiteten sich einige Jugendlichen mithilfe der Anschlussvereinbarung vor, die nach der systematisierten Berufsorientierung ausgefüllt wird. Diese wird auch im Rahmen von KAoA im 2. Halbjahr der Klasse 9 ausgefüllt und beinhaltet Informationen über den Berufswunsch sowie wichtige Schritte hin zum Beruf, z.B. Zwischenschritte wie ein Schulabschluss. Darüber hinaus griffen einige Jugendliche auf die Ergebnisse ihrer Potenzialanalysen der 8. Klasse zurück.

Aber auch andere Jugendliche waren vor Ort, die bisher keine Anschlussmöglichkeiten gefunden und trotz des vorherigen umfangreichen Beratungsangebots (z.B. Ausbildungsmessen oder Besuche der Berufsberatung in den Schulen) noch keinen Plan B entwickelt hatten. „Pack’s an“ diente somit als „Rettungsanker“ für Jugendliche, die weiterhin schulpflichtig sind und bisher keine bzw. nur wenige Beratungsangebote wahrgenommen haben.

Zur Entwicklung eines Plan B brachte das Berufskolleg der Stadt Bottrop extra mehrere Laptops mit, um die Jugendlichen sofort am Berufskolleg anzumelden. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Alle bisher noch unversorgten Schülerinnen und Schüler haben nun einen Plan B.

Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg. 69 Jugendliche wurden beraten und konnten „Pack’s an“ mit einer Perspektive verlassen. Die Aussteller äußerten sich über die Veranstaltung durchweg positiv: „Meine Erwartungen sind durch dieses Format übertroffen worden. Alle Schülerinnen und Schüler waren sehr gut vorbereitet und wussten genau, was sie gerne machen möchten. Das hat den Beratungsprozess sehr erleichtert“, so ein Aussteller des Berufskollegs.

Somit haben alle Jugendlichen „Pack’s an“ getreu nach dem Motto des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ genutzt und sind mit einem Anschluss nach Hause gegangen.

Im Nachgang zu der Veranstaltung werden sich die Aussteller treffen, um das Format zu reflektieren und eventuell im kommenden Jahr fortzuführen.

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