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Interesse wecken, Talente fördern, Übergänge gestalten

Hochschule Ruhr West und Bottroper Schulen arbeiten erfolgreich zusammen.
Weitere Kooperationsverträge wurden unterzeichnet.

In der Schule werden wichtige Weichen für die berufliche Zukunft gestellt. Gleichzeitig wissen viele Schüler noch nicht, welchen Beruf sie wählen und was sie studieren sollen. Ziele können nicht formuliert oder eigene Fähigkeiten nicht richtig eingeschätzt werden. Es fehlt an Kenntnissen möglicher Berufsfelder und Studiengänge. Hier setzen die Angebote der Berufs- und Studienorientierung und der Talentscouts der Hochschule Ruhr West an. Intensiver gestaltet wird die Zusammenarbeit durch Kooperationsverträge.

© Hochschule Ruhr WestProf. Dr.-Ing. Gudrun Stockmanns, die Präsidentin der Hochschule Ruhr West, und Stefan Völlmert, Leiter der Sekundarschule KIrchhellen, tauschen die Kooperationsvereinbarungen aus.

Um Übergänge von der Schule in den Beruf oder zum Studium einfach und fließend zu gestalten, Potenziale zu entfalten oder Interesse an MINT-Fächern zu wecken, stehen auch die Schulen in der Verantwortung

Bevor die Präsidentin der Hochschule Ruhr West, Prof. Dr.-Ing. Gudrun Stockmanns, zum Erfahrungsaustausch und zum Programm mit Speed-Dates und einem Vortrag über das Schülerstipendien-Programm „RuhrTalente“ überleitete, betonte sie die große Verantwortung, die Schulen und Hochschulen haben: „Denn nur, wenn Schule und Hochschule zusammen arbeiten, können die Schüler im Dickicht der studien- und berufsorientierenden Angebote einen roten Faden erkennen. Gemeinsam wollen wir Mut machen, sich mit den eigenen beruflichen Wünschen auseinander zu setzen. Dazu zählt für uns als Hochschule natürlich auch, das Interesse an MINT-Fächern wecken. “

Mit sechs Schulen verschiedener Schulformen in Bottrop, Duisburg, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr kooperiert die Hochschule Ruhr West bereits. Am Mittwochnachmittag (6. September 2017) wurde eine bestehende Kooperation noch einmal aufgefrischt und neun weitere Schulen aus Bottrop, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr unterzeichneten die Verträge.
Aus Bottrop sind die Gustav-Heinemann-Realschule, die Willy-Brandt-Gesamtschule, die Sekundarschule Kirchhellen und das Berufskolleg Bottrop dabei.

"Um  Übergänge von der Schule in den Beruf oder zum Studium einfach und fließend zu gestalten, Potenziale zu entfalten oder Interesse an MINT-Fächern zu wecken, stehen auch die Schulen in der Verantwortung," erläutert Dirk Brinkmann, Schulleiter der Gustav-Heinemann-Realschule], seine Intention die Zusammenarbeit mit der Hochschule Ruhr West zu intensivieren. Denn die Berufs- und Studienorientierung durch Kooperation Schule – Hochschule baut Hemmschwellen ab und öffnet die Tür in die Hochschulwelt, die womöglich aus Unsicherheit geschlossen geblieben wäre.

© Hochschule Ruhr West

Die Angebote für Lehrkräfte und Schüler zur Berufs- und Studienorientierung sind vielseitig: Schulklassen können die HRW besuchen und in verschiedenen Workshops die HRW und ihr Angebot kennenlernen, als Student den Studienbetrieb miterleben, an Schnuppervorlesungen teilnehmen und Labore besuchen. Auch andersherum kann der Weg beschritten werden: die Studienberater besuchen die Schulen und informieren die Schulklassen über das Studium. Auf Wunsch kommen auch Vertreter bestimmter Studiengänge mit. Auch bei Studien- und Berufsfindungstagen, Tagen der Offenen Tür, Projekttage oder -wochen kann das Angebot der HRW vorgestellt werden.

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt die Arbeit der  Talentscouts: in ausgewählten Kooperationsschulen werden, zusammen mit den Lehrern, motivierte Jugendliche „aufgespürt“, ein stückweit auf ihrem beruflichen Lebensweg begleitet und dabei unterstützt, ihre Potenziale voll auszuschöpfen.

Neben dem Erfahrungsaustausch rund um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und den Unterzeichnungen der neuen Kooperationsverträge bot die Veranstaltung den Anwesenden die Gelegenheit, mehr über das Schülerstipendium-Programm „RuhrTalente“ durch den Projektkoordinator Robin Gibas zu erfahren. RuhrTalente ist das Schülerstipendienprogramm im Ruhrgebiet. Es begleitet Kinder und Jugendliche ab der 8. Klasse schulformübergreifend mit praktischen Angeboten, regelmäßiger Beratung und Unterstützung sowie individueller Talent­förderung.

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