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Entwicklung eines Beratungskonzepts zur Berufsorientierung an der Gustav-Heinemann-Realschule

Im Prozess der Berufs- und Studienorientierung bietet eine begleitende Beratung den Schülern die Chance, ihre berufs- und studienbezogenen Perspektiven zu reflektieren.

© Gustav-Heinemann-Realschule

Unabhängig von der jeweiligen Schulform müssen Schüler Entscheidungen darüber treffen, wie sie die Zeit nach ihrem jeweiligen Schulabschluss gestalten wollen oder können. Wird eine Berufsausbildung aufgenommen? Soll eine weiterführende Schulausbildung, ein Praktikum oder etwas ganz anderes (z.B. ein Jahr im Ausland) folgen? Welches Studienfach soll gewählt werden? Welche Tätigkeit soll als Beruf ausgeübt werden? Gibt es überhaupt die Perspektive auf einen Beruf oder sind grundlegende Qualifikationen für flexible Berufsausübungen zentral?
Das sind nur einige Fragen, denen sich Schüler, aber auch deren soziales und kulturelles Umfeld, bestehend aus Familie, Freundeskreis und auch Schule zu stellen hat. Dass Antworten nicht immer leicht zu finden sind, dass es zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Antworten geben wird, ist eher die Normalität als die Ausnahme. Dennoch gilt es diese Fragen zu diskutieren sowie erste und entscheidungsrelevante Antworten zu finden.

Innerhalb des Prozesses der Berufs- und Studienorientierung bietet eine begleitende Beratung den Schülern die Chance, ihre berufs- und studienbezogenen Perspektiven zu reflektieren und Antworten auf ihre Fragen zu finden. In diesem Beratungsprozess, der sich über mehrere Schuljahre hinzieht, ist eine enge Zusammenarbeit aller an der individuellen Beratung beteiligten Fachkräfte der verschiedenen Akteure erforderlich. Dazu gehören die verantwortlichen Lehrkräfte der allgemeinbildenden Schulen und des Berufskollegs, die Schulaufsicht, die Eltern/-Vertretungen, die Berufsberatungen der Agenturen für Arbeit, die Jobcenter, die Schulsozialarbeit, die Jugendhilfe, Berufseinstiegsbegleiter und Kommunale Koordinierungsstelle.

Wie Beratung sinnvoll und kooperativ gestaltet werden kann, versucht die Gustav-Heinemann-Realschule nunmehr mit Unterstützung der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule/Beruf bei der Stadt Bottrop in mehrtägigen Workshops herauszufinden und ein Beratungskonzept exemplarisch für Bottrop zu entwickeln.

© Stadt BottropKahoula Genc (Schülerin), Linda Hiltenkamp (Lehrerin) und Katrin Grossmann (Eltern) stellen die Ergebnisse der Workshops vor.

In einem ersten Schritt ist in und mit den unterschiedlichen Zielgruppen (Schülerschaft, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte) unabhängig voneinander eine Bestandsaufnahme zu den Maßnahmen der Berufsorientierung und den bekannten Beratungsangeboten im Übergang Schule und Beruf, über deren Wirksamkeit sowie den fehlenden Angeboten aus Sicht der jeweiligen Zielgruppe erfolgt. In einem weiteren Workshop mit Vertretern aller drei Zielgruppen sind die Ergebnisse jetzt vorgestellt und ausgewertet worden.

Als weiteres wird die Gustav-Heinemann-Realschule sich mit den unterschiedlichen außerschulischen Beratungsinstitutionen zusammensetzen, um deren Beratungsangebote für den Prozess der Berufsorientierung zu erfassen und für ein Beratungskonzept nutzen zu können.  

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