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Einzelfallberatung

Die Regionale Schulberatungsstelle bietet individuelle Beratung und Unterstützung an.

Grundsätze einer Beratung

© Fotolia

Eine schulpsychologische Beratung ist immer freiwillig. Sie ist kostenlos und unterliegt der gesetzlich geregelten Schweigepflicht. Ratsuchende können sich daher auf Verschwiegenheit verlassen. Ohne das ausdrückliche, schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten darf beispielsweise kein Austausch an Informationen mit Lehrkräften, Ämtern oder anderen Beratungsdiensten erfolgen.

Dieser Geheimnisschutz gilt auch für Schulleitungen, Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Fachpersonal, wenn sie für sich selber Rat suchen.

Beratung für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrkräfte

Liegen bei einer Schülerin oder einem Schüler Leistungsprobleme vor, bestehen Verhaltensprobleme, sei es im Lern- und Arbeitsverhalten oder auch im sozialen Bereich oder gibt es im Schulalltag belastende Konflikte mit anderen Schülern oder Schülerinnen oder eventuell auch mit Lehrkräften? In solchen und anderen Fällen bietet die Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bottrop kompetente Unterstützung an.

Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen versuchen, herauszuarbeiten, in welche schulischen oder familiären Zusammenhänge das geschilderte Problem eingebettet ist. Dabei entstehen häufig für die Ratsuchenden neue Sichtweisen und Bewertungen des Problems, so dass andere, neue Wege für die Lösung offen werden. Dabei geht es nicht um einseitige Schuldzuweisungen, sondern die Berater verstehen sich als Mittler zwischen allen Beteiligten, als Anwälte für eine partnerschaftliche Konfliktlösung. Wenn Familie und Schule mit der Schulberatungsstelle zusammenarbeiten, sind die Chancen für einen Erfolg am größten.

© Stadt Bottrop

Nach einem Erstgespräch mit Eltern und Schülerin oder Schüler (evtl. unter Einbezug der Schule) folgen weitere diagnostische Schritte. Neben dem Einsatz psychologischer Testverfahren sind zusätzlich Gespräche mit der Klassenlehrkraft, mit anderen pädagogischen Fachkräften in der Schule oder in anderen Beratungseinrichtungen hilfreich für die Abklärung des Bedingungsgefüges. Ist dieses hinreichend geklärt, beginnt die Anbahnung von Interventionsmaßnahmen sowohl in der Schule als auch im familiären Umfeld, die dann weiter von der Schulberatungsstelle unterstützt und prozesshaft begleitet werden können. Diese umfassende Einzelfallberatung steht Eltern mit Schülerinnen und Schülern der   Klassen eins bis sechs aller Bottroper Schulen  zur Verfügung.

Darüber hinaus besteht für  Familien mit Schülerinnen und Schülern höherer Klassen das Angebot in Form einer Kurzberatung. In dieser wird die spezifische Problematik besprochen und Lösungen hierfür gemeinsam erarbeitet. Bei weiterem Beratungsbedarf werden die Eltern darin unterstützt, Ansprechpartner anderer Beratungsdienste aufsuchen zu können.

Zur Einzelfallberatung anmelden kann man am besten telefonisch. Die Rufnummer ist auf der Kontakt-Seite hinterlegt.

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