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Gelbe und rote Fußspuren weisen den Schulweg

Bunte Markierungen geben Schülerinnen und Schülern Orientierung und Sicherheit auf ihrem Schulweg. Start ist an der Hol- und Bringzone am Gleiwitzer Platz. Ziel ist es auch, dem Trend der „Elterntaxis“ vor den Schulen entgegenzuwirken.

© Stadt BottropZwei Schüler der Cyriakusschule malen gelbe Fußspuren auf die grauen Steine. Die Markierungen zeigen den sichersten Weg zu ihrer Schule.

Gelbe und rote Fußspuren zieren fortan den Schulweg von der im November 2016 eingerichteten Hol- und Bringzone am Gleiwitzer Platz bis zur Cyriakusschule und zur Schule am Tetraeder an der Böckenhoffstraße. Sie sollen den Schülerinnen und Schülern Orientierung und Sicherheit auf dem ca. 400 Meter langen Weg über die Blumenstraße geben. Die Fußabdrücke sind eine weitere Maßnahme des Straßenverkehrsamtes, um dem Verkehrschaos vor den Schulen entgegenzuwirken. Unterstützt werden sie von dem Büro für Verkehrsplanung „Bueffee“ aus Wuppertal. Die Kinder der dritten und vierten Klasse der Cyriakusschule haben genau verstanden, worum es geht: „Die Autos sollen sich nicht mehr so knubbeln.“

Es ist wichtig, dass die Kinder zur Selbstständigkeit im Straßenverkehr erzogen werden. Sie profitieren ihr ganzes Leben davon.

Täglich strömen hunderte Kinder zu den Schulen. Ein großer Teil wird von den Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht. Dabei halten und parken sie kreuz und quer an der Böckenhoffstraße, um ihre Kinder pünktlich zu Schulbeginn im Unterricht zu wissen. Oftmals kommt es zu gefährlichen Situationen an den beiden Einrichtungen. Polizei und Politessen konnten dagegen bisher wenig ausrichten. Das könne sich möglicherweise ändern, wenn die Eltern die Hol- und Bringzone am Gleiwitzer Platz nutzen würden. Wo der Weg dann herführt, zeigen die bunten Fußspuren: gelbe Fußspuren weisen die Richtung, wohingegen die Schüler bei roten Fußabdrücken vor Straßenüberquerungen halten sollen.

© Stadt BottropBei roten Fußspuren vor Straßenüberquerungen müssen die Kinder halten.

Für die Initiatoren liegen die Vorzüge auf der Hand: "Körperliche Betätigung ist gut für Geist und Körper“, sagt Leven. Jeder Weg im Schritttempo helfe dabei, das räumliche Umfeld kennenzulernen, Gefahrenzonen zu erkennen und vor Unterrichtsbeginn mit den Klassenkameraden über das neuste Computerspiel zu reden. „Es ist wichtig, dass die Kinder zur Selbstständigkeit im Straßenverkehr erzogen werden, denn sie profitieren ihr ganzes Leben davon. Das Straßenverkehrsamt unterstützt sie dabei - die Entscheidung treffen aber letztlich die Eltern.“

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