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Ehrenamtliches Engagement mit Stadtplakette gewürdigt

Sieben Bottroper erhielte die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im Kammerkonzertsaal

© Stadt BottropVon links: Hermann Reinbold, Winfried Voegelin, Josef Bucksteeg, Lisa Hagenberg, Dirk Helmke, Franz Müller und Werner Dierichs.

Oberbürgermeister Bernd Tischler hat am 20. Dezember 2016 sieben Bürgern die Stadtplakette der Stadt Bottrop verliehen. Zu den ausgezeichneten gehören Lisa Hagenberg, Dirk Helmke, Hermann Reinbold, Werner Dierichs, Josef Bucksteeg, Franz Müller und Winfried Voegelin. Oberbürgermeister Bernd Tischler überreichte gemeinsam mit den beiden Bürgermeistern Monika Budke und Klaus Strehl die Plaketten im Rahmen einer Feierstunde im Kammkonzertsaal. Gewürdigt wurde damit das besondere ehrenamtliche Engagement der Geehrten auf verschiedenen Feldern des Stadtlebens, sei es im Bereich der Kultur, der Hilfe für Mitmenschen, des Sports oder für den Einsatz in der Brauchtums- und Heimatpflege.

"Sie haben ganz oft das Wohl Ihrer Mitmenschen über Ihr eigenes gestellt. Sie haben nicht darauf gewartet, dass andere etwas tun. Sie haben Ihr Herz in die Hand genommen und sind einfach tätig geworden", sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler. "ich gratuliere Ihnen allen ganz herzlich im Namen des Rates der Stadt, der Bezirksvertretungen, der Verwaltung sowie auch ganz persönlich zur Verleihung der Auszeichnung."

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Flötenensemble Querwerk zu dem die vier Musikerinnen Beate Schmalbrock, Regina Mehr, Anette Berghorn und Ellen Breukmann gehören. Zudem hatten Schülerinnen und Schüler des Bottroper Berufskollegs für die Feierstunde Speisen und Getränke vorbereitet.

Besonderes Engagement begründet Ehrung

Lisa Hagenberg

Lisa Hagenberg engagiert sich für die Nachbarschaft im Stadtteil Ebel. Mit "Lisas lustiger Laienspielschar", für die sie sogar einige Stücke selbst geschrieben hat, erfreut sie nur unzählige Menschen im Stadtteil. Sie macht sich in ganz Bottrop und auch über die Stadtgrenzen hinaus mit der Theatertruppe einen Namen.

Über mehrere Jahre leitete sie den Trägerverein Matthiashaus, der unverzichtbare Arbeit im Stadtteil Ebel leistet und über das Jahr verschiedenste Veranstaltungen auf die Beine stellt. Eine davon ist das Ebeler Stadtteilfest. Auch der Erntedank-Teppich in der Matthiaskirche wurde von Ihr initiiert. Seit bereits zehn Jahren ist es inzwischen zur Tradition geworden, dass die Ebeler Frauen zum Erntedankfest einen Teppich im gesamten Mittelgang der Kirche gestalten. Neben der ehrenamtlichen Arbeit in der KfD engagiert sie sich zudem in der Elternarbeit der katholischen Kita St. Matthias und der früheren Ebelschule und organisierten auch den Kinderkarneval im Stadtteil mit.

Dirk Helmke

Als Bottroper Unternehmer setzt sich Dirk Helmke seit vielen Jahren für die Stärkung Bottrops als Wirtschaftsstandort ein. Auch für soziale Projekte macht er sich stark. Besonders aber liegen ihm die Förderung von Kunst und Kultur am Herzen. So war Dirk Helmke beispielsweise der erste Förderer des Forums junger Künstler in Bottrop. Im Jahre 1993 gründete er den Förderkreis „Konjungtur“, der seitdem zahlreiche Bottroper Kulturprojekte über das ganze Jahr sparten-übergreifend unterstützt.

Im Jahre 2013 gründete er den Förderverein „Heilig Kreuz e.V.“ und fügte damit der Heilig Kreuz Kirche als ehemaligem Gotteshaus eine neue Nutzung zu. Die Kirche ist inzwischen eine beliebte Kulturstätte für Konzerte, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen.

Hermann Reinbold

Hermann Reinbold hat vor mehr als fünf Jahren hat den Vorsitz im Bürgerverein Hof Jünger Kirchhellen e.V. übernommen. Bereits seit über drei Jahrzehnten ist das Kulturzentrum Hof Jünger ein Ort der Kultur, der sich weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Unter seinem Vorsitz wurde die Vielfalt der im Hof Jünger angebotenen Veranstaltungen erweitert. Teil des Konzepts ist, dass mit Konzerten, Kunst und Literatur ein breites Publikum aller Altersschichten angesprochen werden soll.

Im Mai dieses Jahres dann wurde das Heimathaus am Hof Jünger seiner Bestimmung übergeben. Viele Institutionen und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben in Kirchhellen über Jahre zur Restaurierung des ehemaligen Hofes Heisterkamp beigetragen.

Werner Dierichs

Werner Dierichs war nicht nur viele Jahre lang Bezirksbürgermeister von Kirchhellen – damals noch Bezirksvorsteher genannt. Im Jahre 2008 gründete er mit anderen Mitstreitern den Verein „Natürlich Kirchhellen“, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Ortsgemeinschaft der sieben Ortsteile Kirchhellens zu fördern. Die Förderung ortsansässiger Kunst, die Pflege der Verbundenheit mit der Heimat, die Unterstützung von sportlichen Aktivitäten, die Förderung von Bildung sowie die Landschaftspflege. All dies sind Themen, die sich die Vereinsmitglieder damals vorgenommen haben und die sie bis heute erfolgreich und mit viel Liebe zum Detail umsetzen.

Neben regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Wintertreff und dem Kirchhellentag werden viele Aktionen im Dorf vom Verein organisiert. Dabei ist es den Mitgliedern wichtig, nicht in Konkurrenz zu anderen Aufgabenträgern zu treten, sondern stattdessen viel mehr die Nähe und Zusammenarbeit mit ihnen zum Wohle Kirchhellens zu suchen.

Josef Bucksteeg

Josef Bucksteeg ist seit vielen Jahren als Autor einer Reihe von Publikationen bekannt, der seine Heimat zu unterschiedlichsten Zeiten erforscht. Neben seiner Arbeit als langjähriger Leiter des Katholischen Bildungswerkes und als nebenamtlicher Religionslehrer, lag Ihm die Geschichte Bottrops am Herzen. Auf seine Anregung hin entstand im Jahr 2002 die Bottroper „Geschichtswerkstatt“, in der Laienhistoriker unter der Leitung des Bottroper Stadtarchivs stadtgeschichtliche Themen aufarbeiten und veröffentlichen.

Die in diesem Zusammenhang vom Stadtarchiv herausgegebene Publikations-Reihe „Geschichtsstunde“ umfasst derzeit 16 Titel. Als Autor befasste er sich mit Bottrops dörflicher Vergangenheit, den Gründerjahren, den Ersten Weltkrieg, der Zeit des Nationalsozialismus, der Geschichte des Stadtgartens und mit der Nachkriegsgeschichte.

Franz Müller

Franz Müller ist engagierter Schütze und gehört seit 49 Jahren dem Bürgerschützenverein Bottrop-Fuhlenbrock 1925 e.V. an. Allein 30 Jahre davon wirkte er im Vorstand, 20 Jahre in der Funktion des Vorsitzenden. Für seine besonderen Verdienste wurde er im Jahre 2009 zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Unter seiner Leitung ist der Bürgerschützenverein kontinuierlich gewachsen. Er hat einen eigenen Spielmannszug gegründet, Freundschaften zu anderen Schützenvereinen, auch über die Stadtgrenzen hinaus, geschlossen und gepflegt.

Zahlreiche Schützenfeste hat Franz Müller mit seinem Verein auf die Beine gestellt. Seit dem Jahr 2001 ist er zudem Vorsitzender des Ortsschützenbundes Bottrop, in dem er etwa 1.100 Schützen verschiedener Bottroper Bürgerschützenvereine vertritt.

Winfried Voegelin

Winfried Voegelin wurde für seine Verdienste im Bereich des Sports geehrt. Seit mehr als 25 Jahren ist er in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Bottroper Sportbundes tätig und setzt sich immer noch im Alter von mehr als 80 Jahren unermüdlich für den Sport ein. Winfried Voegelin ist Mitglied im Ältestenrat des Bottroper Sportbundes, den er im Jahre 2008 mitbegründet hat, Mitorganisator des Bottroper Schülerwaldlaufes, langjährige Tätigkeit beim LVN, beim Leichtathletikkreis, im Verein Adler 07 und dann beim LC Adler als Sportwart.

Er war unter anderem Schiedsrichter auf dem Handballfeld, allein über vier Jahrzehnte bis in die Regionalliga und Starter bei den Leichtathleten.

Bilder

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