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Ehrenamtliche Schöffen gesucht

Laienrichter sollen ab 2019 Recht sprechen

© Stadt BottropDie Bewerbungsfrist endet am 10. Februar.

Die Stadtverwaltung sucht Bewerber, die sich als ehrenamtliche Schöffen  engagieren wollen. Sie werden als Laienrichter in der Wahlperiode von 2019 bis 2023 am Amtsgericht Bottrop und am Landgericht in Essen Recht sprechen.

Welche Bewerber auf der Richterbank Platz nehmen dürfen, wird in der ersten Jahreshälfte  2018 entschieden. Für das Verfahren werden doppelt so viele Bewerber gesucht, wie Plätze zu besetzten sind. Die genaue Anzahl wird  Anfang 2018 ermittelt. Es ist davon auszugehen, dass über 100 Schöffen benannt werden müssen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in Bottrop wohnen und am 1. Januar  2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind nur Bürgerinnen und Bürger, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (beispielsweise Richter, Polizeibeamte, Bewährungshelfer) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Neben formalen Kriterien sollen die Bewerber vor allem bestimmte Grundfähigkeiten mitbringen, die notwendig sind, um über andere Menschen qualifiziert zu urteilen. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - körperliche Eignung.

Die Bewerbungsfrist endet am 10. Februar 2018. Fragen zum Verfahren und den Aufgaben des Ehrenamtes beantwortet Carsten Moritz vom Fachbereich Recht und Ordnung, Telefon  02041/703257, E-Mail carsten.moritzbottropde.

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