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© Stadt Bottrop

Moma-Gäste vermitteln Zuversicht

Bottrop sieht sich im Strukturwandel gut aufgestellt.

Morgens gegen  6 Uhr ist es noch recht frisch in Bottrop. Diese Erfahrung hat das ZDF-Team um den Morgenmagazin-Moderator Mitri Sirin gemacht. Um die neun Grad zeigte das Thermometer als er sich live zum ersten Mal vom Ernst-Wilczok-Platz in der Sendung meldete. Trotz der frühen Stunde haben sich ein paar  Zuschauer vor der angestrahlten Rathausfassade versammelt, um den Fernsehleuten bei der Arbeit zu zusehen. Das Thema Armut stand im Mittelpunkt der Berichte aus Bottrop. Gäste waren Oberbürgermeister Bernd Tischler und Sozialminister Karl-Josef Laumann.

© Stadt BottropEs wird nach dem Ende des Bergbaus weiterhin qualifizierte Arbeitsplätze in Bottrop geben, sagt Oberbürgermeister Bernd Tischler.

 

In mehreren Filmeinspielern wurde die Situation in verschiedene Einrichtungen der Stadt geschildert. Dabei ging es nicht nur darum die Lebenssituation von Armut bedrohter Menschen darzustellen, sondern auch darum, was in Bottrop bereits geleistet wird, um die Lebenssituation vieler Betroffener zu verbessern. So vermittelt Oberbürgermeister Bernd Tischler Zuversicht, dass Bottrop trotz der wegfallenden Arbeitsplätze im Bergbau gut aufgestellt sei. „Mit einer Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent liegen wir unter dem Durchschnitt von NRW“, sagt Bernd Tischler. Auf die Frage nach der beruflichen Zukunft einiger Viertklässler, die die Live-Sendung auf dem Platz mitverfolgt haben, antwortet Tischler, das sie in Bottrop zukünftig gute Perspektiven haben und qualifizierende Ausbildungsplätze finden werden.

NRW-Minister Laumann ist ebenfalls zuversichtlich, dass die Menschen in NRW nicht in die Armut abgleiten. Angesicht der sprudelnden Steuereinnahmen sagte er: „Geld ist genug da.“ Neue Sozialprogramme und Steuerquellen wie ein „Soli-West“ brauche es nicht. Das vorhandene Geld müsse bedarfsgerecht eingesetzt werden.

© Stadt BottropNRW-Minister Karl-Josef Laumann will keine neuen Steuern für zusätzliche Sozialprogramme.

 

Als weitere Gäste stellten sich Dorothee Lauter von der Koordinierungsstelle Integrierte Stadtentwicklung und Quartiersmanagerin Barbara Josfeld den Fragen des Moma-Moderators. Lauter wies auf die Chancen wirtschaftlicher Entwicklung hin, die sich durch freiwerdende Bergbauflächen ergeben. „Es wird allerdings einige Jahre dauern, bis wir die Flächen neuen Unternehmen zur Verfügung stellen können“, sagte sie. Die Zeit werde genutzt um Grundstücke von Altlasten zu befreien und die planrechtlichen Grundlagen zu schaffen. Barbara Josfeld diskutierte direkt mit NRW-Sozialminister Laumann über Armutsgefährdung von Menschen. Laumann  bot ihr an, das Thema in seinem Ministerium bei einem gesonderten Treffen zu vertiefen.

Bis 9 Uhr wird  aus Bottrop gesendet. Die Zahl der Zuschauer auf dem Platz ist während der dreistündigen Sendung deutlich gewachsen und auch die Temperatur ist zum Schluss deutlich zweistellig.

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