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Stadt setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Die Terre des Femmes-Fahnen wehen, um bundesweit ein weithin sichtbares Zeichen gegen die vielfältigen Formen der täglichen Gewalt an Frauen zu setzen.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler macht auf häusliche Gewalt auch in Bottrop aufmerksam.

Mehr als 6.000 Terre des Femmes-Fahnen mit dem Schriftzug „frei leben – ohne gewalt“ werden jährlich zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ gehisst. Sie wehen, um bundesweit ein sichtbares Zeichen gegen die vielfältigen Formen der täglichen Gewalt an Frauen zu setzen. Jedes Jahr wird ein Schwerpunktthema gesetzt, in diesem Jahr: „Mädchen schützen! Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden“.

© Stadt BottropDie Terre de Femmes-Fahne weht vor dem RAG-Gebäude.

Bottrop zeigt sich wieder solidarisch und so wurden aufgrund der Rathaussanierungsarbeiten eine Terre des Femmes-Flagge vor dem RAG-Gebäude am Gleiwitzer Platz und eine weitere Flagge an der Bezirksverwaltungsstelle Kirchhellen gehisst. Im Eingangsbereich des RAG-Gebäudes hatten sich viele Vertreterinnen und Vertreter der Fachämter, der Gleichstellungsstelle, des Personalrats, Mitglieder des Rates und des "FrauenForum Bottrop" sowie weitere interessierte Bürgerinnen und Bürgern versammelt.

© Stadt BottropDie kleinen Söckchen aus bunter Wolle sollen den Aufbruch geflüchteter Frauen symbolisieren.

Oberbürgermeister Bernd Tischler machte in seiner Ansprache auf häusliche und sexualisierte Gewalt auch in Bottrop aufmerksam. Auf lokaler Ebene soll die Fahnenhissung vor allem auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam machen und Bürgerinnen und Bürger ansprechen, sich mit den Themen auseinander zu setzen.

Die Fahnenhissung wird von einer Aktion des Frauenzentrum Courage begleitet: Pinkfarbene Postkarten, an denen bunte Söckchen heften, darin ein weißer Chip für den Einkaufswagen mit dem Logo von Courage, werden gegen eine Spende von mindestens drei Euro angeboten. Mit dem Erlös werden weitere Selbstbehauptungskurse im Frauenzentrum unterstützt. Die kleinen Söckchen aus bunter Wolle sollen den Aufbruch geflüchteter Frauen symbolisieren, die sich aus Armut, Angst und Not auf die Socken gemacht haben und vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung aus ihren Heimatländern geflohen sind.

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