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"Bottrop präsentiert sich weltoffen und multikulturell"

Oberbürgermeister Bernd Tischler empfängt Bottrops neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im RAG-Gebäude. 137 Personen wurden in 2017 eingebürgert, darunter 24 Minderjährige.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler veranstaltete im Beisein von Bürgermeisterin Monika Budke und Bürgermeister Klaus Strehl eine Einbürgerungsfeier im RAG-Gebäude, über den Dächern Bottrops.

Zur offiziellen Feierstunde begrüßte Oberbürgermeister Bernd Tischler in Anwesenheit von Bürgermeisterin Monika Budke und Bürgermeister Klaus Strehl 13 neue Mitbürger und Mitbürgerinnen und ihre Begleitungen im RAG-Gebäude. Als Ausweichort für den Ratssaal diente ein Festraum im sechsten Stock hoch über den Dächern Bottrops. Es bot sich ein Ausblick, der wunderbar zur Veranstaltung passe, sagte Tischler. Denn von hier aus könne sich der ein oder andere neue deutsche Mitbürger die Stadt Bottrop mit seinen Gebäuden, Kirchen und anderen Häusern und Wahrzeichen noch einmal genauer anschauen.

Ruhrgebiet als Schmelztiegel der Kulturen

"Bottrop, das ist die Stadt, die wir alle unser Zuhause nennen. Dies ist für einige von Ihnen schon seit vielen Jahren oder vielleicht auch Jahrzehnten der Fall. Ich bin mir sicher, dass manche unter Ihnen schon oft gesagt haben: 'Ich bin stolzer Bottroper!'. Oder auch 'Meine Heimat ist das Ruhrgebiet!'", sagte Tischler zu Beginn seiner Rede. Jeder bringe seine eigene Geschichte mit und unterschiedliche Gründe, die ihn oder sie nach Bottrop führten - bewusste oder unbewusste Überlegungen gingen dem voraus. Als ehemalige Bergbaustadt hätten viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern hier eine Heimat gefunden und entscheidend die Stadt geprägt: "Bottrop präsentiert sich heute weltoffen und multikulturell."

Oberbürgermeister Tischler gratulierte den Anwesenden zur Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft. "Was auch immer Ihre Beweggründe waren, Sie alle haben sich letztendlich dafür entschieden und sich freiwillig und ganz bewusst zu Deutschland bekannt." Das Wahlrecht ist eines der bedeutendsten Rechte, welche mit der Verleihung der neuen Staatsbürgerschaft einhergehen. Neben den Rechten, haben die neuen Staatsbürger jedoch auch Pflichten zugeschrieben bekommen. Dazu gehört, unter anderem, das Bekenntnis zu den demokratischen Grundwerten. Dies sind Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und ein friedliches Miteinander. Tischler forderte zu einem friedvollen Miteinander in Bottrop auf. Er lud dazu ein, mitzumischen, Politik und das Leben in der Stadt aktiv zu gestalten und dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. "Das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserer Stadt kann nur wachsen, wenn sich Jeder einbringt."

137 neue Mitbürgerinnen und Mitbürger bekommt Bottrop

Von den 137 eingebürgerten Personen sind 62 Personen männlich und 75 Personen weiblich. Bei 24 Personen handelt es sich um Minderjährige. Die neuen deutschen Staatsbürger kommen u. a. aus der Türkei, dem Kosovo, aus Polen, Frankreich, Griechenland und Weiß-Russland. Um erfolgreich eingebürgert zu werden, erfüllen die Personen folgende Voraussetzung: Sie halten sich seit acht Jahren rechtmäßig in Deutschland auf, können Sprachkenntnisse und Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung nachweisen und bestreiten ihren Lebensunterhalt selbst.

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