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Preisverleihung - Shalom – jüdisches Leben heute!

Bürgermeisterin Monika Budke nahm am vergangenen Donnerstag, dem 11. November, an der Preisverleihung in der Bezirksregierung Münster teil.

© Stadt Bottropv.l. Judith Neuwald-Tasbach (Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen), Bottrops Bürgermeisterin Monika Budke und Herr Sharon Fehr (Jüdische Gemeinde Münster)

Shalom – jüdisches Leben heute!« ist ein von der Regierungspräsidentin Dorothee Feller initiierter Schüler:innen-Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst steht. Vergangene Woche, am 11. November, wurden die Sieger:innen bei der Preisverleihung in der Bezirksregierung Münster geehrt.

Regierungspräsidentin Dorothee Feller begrüßte eingangs neben den Schülerinnen und Schülern vor allem auch die Vertreter der jüdischen Gemeinden in Münster und Gelsenkirchen und ganz besonders den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Es sei eine große Ehre und Freude, „Sie, Herr Schuster, heute zu Gast hierzu haben“, so die Regierungspräsidentin. Auch Bottrops Bürgermeisterin Monika Budke war zur Preisverleihung in Münster. „Das Ziel des Wettbewerbs war es, Schülerinnen und Schüler mit jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Kontakt zu bringen; damit sie miteinander ins Gespräch kommen; sich untereinander austauschen und sich gegenseitig kennenlernen“, so Feller in ihrer Ansprache.

Zum Wettbewerb

Der Schüler:innen-Wettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“ findet 2021 im Jubiläumsjahr zu 1700 Jahren jüdischem Leben erstmals statt und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst. Im Wettbewerb soll es weniger um die Geschichte als vielmehr die Vielfalt jüdischen Lebens heute in Deutschland gehen. Der Einsendeschluss für die Wettbewerbs-Beiträge von Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen aller Schulformen im Regierungsbezirk Münster war im Juli. Bei der Durchführung des Wettbewerbs arbeitet die Bezirksregierung eng mit den jüdischen Gemeinden Gelsenkirchen und Münster zusammen.

Insgesamt 63 Beiträge von mehr als 150 Schülerinnen und Schülern wurden von den teilnehmenden Schulen, beziehungsweise den Klassen der Jahrgangsstufen Sieben und Acht der weiterführenden Schulen im Regierungsbezirk Münster, die mit dem Wettbewerb zur Beteiligung aufgerufen waren, eingereicht. Am Ende siegte ein Beitrag des Gymnasiums Martinum aus Emsdetten im Kreis Steinfurt. Sechs Schülerinnen und Schüler haben dort das Spiel »Dufte zocken! Das ultimative Brettspiel zu jüdischen Festen und Feiertagen« kreiert. In dem Brettspiel, geht es neben dem nötigen Würfelglück auch um viel Wissen rund um Begriffe und Bräuche aus dem jüdischen Leben. »Ein tolles, geistreiches und sehr unterhaltsames Projekt, bei dem von der Idee über den Entwurf und die inhaltliche Gestaltung bis hin zur Umsetzung alles stimmt«, so die Jury in ihrer Begründung, die kreativen Köpfe dieses Projektes als Sieger des Wettbewerbs zu küren.

Für den Sieg wurde den Schülerinnen und Schülern unter anderem eine Skulptur überreicht, die als Wanderpokal fungieren soll. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Wettbewerb keine einmalige Veranstaltung bleiben wird.

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