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Ein "Wunschbaum" zu Weihnachten mit einigen Dutzend Kinderhoffnungen

Weihnachtsbaum erneut im Bürgerbüro zu finden.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler, OB-Büroleiterin Tanja Jesenek-Förster (links) und Maria Pottbrock von der Pottbrock-Stiftung haben die Aktion heute gestartet.

Sie geht nun bereits ins 14. Jahr - die Aktion "Weihnachts-Wunschbaum". Oberbürgermeister Bernd Tischler und Maria Pottbrock, Vertreterin der Pottbrock-Stiftung, die die Aktion wiederum nicht unwesentlich unterstützt, haben heute (26. November) die diesjährige Aktion gestartet. Der Tannenbaum mit den von Bottroper Kindern geschriebenen Wunschzetteln, die darauf warten, von Spendern bis Weihnachten "gepflückt" und erfüllt zu werden, steht erneut im Bürgerbüro - diesmal wegen der Rathaussanierung nochmals im Ausweichquartier an der Paßstraße 2.

© Stadt BottropDer Wunschbaum steht im Bürgerbüro an der Paßstraße.

113 Kinder bis zwölf Jahre von Familien in Arbeitslosengeld II-Bezug oder in Sozialhilfezahlung können einen Weihnachtswunsch äußern. Die Adressen haben das Sozialamt und die Agentur für Arbeit in Bottrop in Absprache mit den Betroffenen zur Verfügung gestellt, die Stadtverwaltung hat 63 Familien oder Bedarfsgemeinschaften angeschrieben. Oberbürgermeister Bernd Tischler bittet die Bottroperinnen und Bottroper um großherziges Mittun: "Gerade zu Weihnachten und in allgemein schwierigen Zeiten sollten wir an die denken, bei denen viele Weihnachtswünsche Utopie bleiben. Helfen Sie mit, diesen Kindern zum Fest eine besondere Freude zu bereiten.“

Weihnachtswünsche dieser Kinder sind nun auf Anhängern in der Zwei-Meter-Tanne zu finden, die im Wartebereich des Bürgerbüros aufgestellt ist. Die Anhänger warten nicht nur darauf gelesen zu werden, sondern dass so mancher Rathausbesucher oder jetzt informierte Weihnachtskunde in der City ein Herz für die benachteiligten Kinder zeigt. "Wir hoffen, dass sich wieder viele Mitbürgerinnen und Mitbürger von dieser Aktion angesprochen fühlen und den Kindern die maßvollen Wünsche erfüllen, die ihre Eltern oder die Institutionen, in denen sie leben, ihnen nicht erfüllen können“, betont Oberbürgermeister Bernd Tischler. Auch die Vertreter der Geschäftswelt seien gebeten, sich bei der Besorgung der Weihnachtsgeschenke für diese Kinder zu engagieren.

Gerade zu Weihnachten und in allgemein schwierigen Zeiten sollten wir an die denken, bei denen viele Weihnachtswünsche Utopie bleiben.

Der Ablauf

Den Ablauf stellen sich die Organisatoren dabei folgendermaßen vor: Der/die Spender(in) sucht sich einen der nummerierten Anhänger aus, der ihn/sie besonders anspricht und "pflückt" ihn vom Baum. Die jeweiligen, verpackten Geschenke sind gemeinsam mit der Wunschkarte bis zum 7. Dezember im Rathaus-Ausweichquartier im RAG-Gebäude am Gleiwitzer Platz 3 im Zimmer 3.24 A abzugeben. Da am 10. und 11. Dezember der Umzug zurück in das Rathaus ansteht, wird darum gebeten, ab dem 12. Dezember die Geschenke im Rathaus im Zimmer 120 abzugeben. Die Wunschbaum-Aktion endet am 14. Dezember. Weitere Informationen sind bei der OB-Büroleiterin Tanja Jesenek-Förster unter der Rufnummer 70-3215 erhältlich.

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