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Bernd Tischler tritt erneut als Oberbürgermeister an

Der 60-jährige Verwaltungschef will im September zum dritten Mal gewählt werden.

Bernd Tischler tritt erneut zur Wahl als Oberbürgermeister an. Dies kündigte der 60-jährige SPD-Politiker jetzt während eine Pressekonferenz an. Tischler ist seit 2009 Oberbürgermeister und will bei der Wahl am 13. September zum dritten Mal gewählt werden.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler will bei der Kommunalwahl im September wiedergewählt werden.

„Es gibt kein schöneres Amt, als Oberbürgermeister von Bottrop“, sagt Bernd Tischler. „Die Stadt hat einen guten Lauf. Wir sind sehr erfolgreich unterwegs.“ Trotz des Bergbauendes gebe es eine niedrige Arbeitslosenquote. Die Schulden der der Stadt seien weniger geworden und Bottrop sei ein beliebter Arbeits- und Wohnort. Weitere Erfolge, auf denen er in seiner dritten Amtszeit aufbauen wolle, sind der energieeffiziente Stadtumbau und die gute Entwicklung der Hochschule Ruhr-West. Nach Abschluss des Klimaschutzprojekts InnovationCity will Tischler in den kommenden Jahren das Konzept auf die Stadtteile erweitern, die nicht im bisherigen Projektgebiet liegen. Dies sind beispielsweise Fuhlenbrock und Kirchhellen.

Weitere Politikfelder, die Bernd Tischler als Oberbürgermeister in Zukunft gestalten will, sind die Innenstadtentwicklung, Kultur- und Sportprojekte sowie Sicherheit und Ordnung.  Der Oberbürgermeister nimmt Bezug auf Angriffe gegen Rettungskräfte, die mit Steinen beworfen wurden, und gegen Verwaltungsmitarbeiter, die bedroht und bedrängt wurden. Gemeinsam mit der Polizei will er entschieden dagegen vorgehen. „Wir werden hier deutlich Flagge zeigen. Das lassen wir uns nicht bieten“, sagt der Oberbürgermeister.

Neubauten stehen bei der Feuerwache in Kirchhellen und mit der Verlegung der Hauptfeuerwache an. Der Neubau der Hauptwache werde eine der größten Bauinvestitionen in den kommenden Jahren, kündigt Tischler an. Diese seien für eine verbesserte Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger notwendig. Im Kulturbereich werden in den kommenden Jahren 17 Millionen Euro in Erweiterungsbauten am Museum Quadrat und am Kulturzentrum investiert. Ein aufgewertetes Kulturangebot verbessere den Wohlfühlfaktor ebenso wie zusätzliche Sportangebote. Bernd Tischler zählt hier den Bau der Sporthallen am Josef Albers Gymnasium und in Kirchhellen auf.

Bei der Innenstadtentwicklung wird der künftige Verwaltungschef auf Themen treffen, die die Politik bereits seit einiger Zeit beschäftigten. Die Entwicklung des Hansa-Centers und der Althoff-Arkaden gehören dazu wie die Parkplätze. Wachsende Bedeutung bekommt das Thema „Wasser in der Stadt“, um Hitzeinseln zu begegnen.

Großes Entwicklungspotential sieht Bernd Tischler bei der Aktivierung Bergbauflächen. „Gute und zukunftsweisende Projekte stehen an“, sagt Tischler mit Blick auf das gemeinsam mit Essen geplante Quartier „Freiheit Emscher“.

Rückenwind für seine Kandidatur bekommt Bernd Tischler von seiner Partei. Der Vorstand der SPD-Bottrop habe ihn einstimmig nominiert, so die Vorsitzende Sonja Voßbeck. Formal werde er auf einem Parteitag Anfang März gewählt.

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