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Haushaltsentwurf als Neustart nach der Pandemie

Oberbürgermeister Bernd Tischler weist auf die neugewonnenen Spielräume hin

Im kommenden Jahr will die Stadt rund 453 Millionen Euro ausgeben. Dies sieht der Haushaltsentwurf für 2022 vor, der jetzt in den Rat eingebracht wurde. Nach dem Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021 beraten die Kommunalpolitiker jetzt wieder über einen Einzelhaushalt, der von den Auswirkungen der Corona-Pandemie gekennzeichnet ist. Bei der Einbringung des Entwurfs sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler: „Die Pandemie hat uns vor Herausforderungen gestellt, die nicht nur unerwartet waren, sondern die uns auch noch in den nächsten Jahren auf vielen verschiedenen Ebenen beschäftigen werden.“

Tischler verweist aber auch auf die Erfolge der Haushaltsführung der vergangenen Jahre. Nach zehn Jahren Konsolidierung werde der Stärkungspakt für Bottrop in diesem Jahr abgeschlossen. „Das bedeutet, dass die Stadt im kommenden Jahr mehr Freiheiten bei der Haushaltsplanung haben wird, als es in der Vergangenheit der Fall war. Über diese neuen Freiheiten bin ich froh“, so Tischler.

Eingeengt werden die Möglichkeiten allerdings durch die massiven Belastungen der Corona-Pandemie. Neben den finanziellen Aufwendungen, die noch in 50 Jahren haushaltswirksam sind, zählen dazu die Einnahmeverluste. Beispielhaft nennt der Oberbürgermeister gesunkene Gewerbesteuereinnahmen und Einkommenssteueranteile sowie Beitragsausfälle bei den Kindertagesstätten und für Sondernutzungen. 

Die bevorstehenden Beratungen sieht er als Neustart nach der Pandemie. „Hinter uns liegt eine schwierige Zeit. Gleichzeitig bieten sich uns für die Zukunft aber auch Chancen und Möglichkeiten. Lassen Sie uns diese nutzen.“

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