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Ver.di-Bundesvorsitzender Frank Werneke zu Besuch in Bottrop

Die Gewerkschaft hatte die Personalräte des Bezirks Mittleres Ruhrgebiet zu einer Konferenz in die Lohnhallte eingeladen.

Die kommende Tarifrunde der Länder, sowie die Personalentwicklung im Öffentlichen Dienst waren Thema einer Personalrätekonferenz in Bottrop, zu der die Gewerkschaft Ver.di eingeladen hatte. Gekommen waren am Mittwoch, 6. Oktober, rund 100 Personalvertreter aus dem Bezirk Mittleres Ruhrgebiet - mit dabei auch der Vorsitzende des Personalrats der Stadt Bottrop Lutz Küstner und weitere Bottroper Personalräte. Hohen Besuch hatten die Gewerkschafter, die zu ihrer Konferenz in der Lohnhalle, auch den Ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Werneke begrüßen konnten.

© Stadt BottropZu Besuch in der Lohnhalle: Martina Steinwerth (stellv. Geschäftsführerin ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet), Wolfgang Knop (Vorsitzender Ver.di-Bezirksvorstand Mittleres Ruhrgebiet), Frank Werneke (Bundesvorsitzender Ver.di), Bernd Dreisbusch (Bezirksgeschäftsführer Mittleres Ruhrgebiet), Lutz Küstner (Vorsitzender des Personalrats der Stadt Bottrop.

Anlass war der Auftakt der Tarifrunde für die 1,1 Millionen Tarifbeschäftigten der Länder und rund 1,2 Millionen Beamten. Für sie gehen die Gewerkschaften mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Gehalt und einem Mindestbetrag von monatlich 150 Euro in die kommende Einkommens- und Besoldungsrunde. Verhandlungsauftakt ist am Freitag 8. Oktober in Berlin.

Unmittelbar betroffen von den Verhandlungen sind in Bottrop die Tarifbeschäftigten Lehrer in den Schulen, sowie die Beschäftigten bei den Landebehörden, beispielsweise beim Finanzamt. Darüber hinaus hat der Tarifabschluss auch Auswirkungen auf die Besoldung der Beamten bei der Stadt Bottrop, denn es geht auch um die Übertragung des Ergebnisses der für die Tarifbeschäftigten erzielt werden soll, auf die Beamten.

"Die Beschäftigten haben in den zurückliegenden Monaten den Laden am Laufen gehalten und sich Respekt und Anerkennung verdient", sagte Frank Werneke. Gehaltssteigerungen seien nicht nur angesichts steigender Preise zwingend notwendig.

Personalratsvorsitzender Lutz Küstner wies darauf hin, dass der Öffentliche Dienst angesichts des sich entwickelnden Fachkräftemangels ein attraktiver Arbeitgeber bleiben müsse und zunehmend in Konkurrenz zur freien Wirtschaft stünde. "Hier müssen die Arbeitgeber der öffentlichen Hand mehr tun, um qualifizierte Beschäftigte langfristig an sich zu binden."

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