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Oberbürgermeister Bernd Tischler bezieht klare Position zu Hanau-Attentat

Mahnwache des Bündnisses „Buntes Bottrop“ will Zeichen setzen

Ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus wollte die Mahnwache des Bündnisses „Buntes Bottrop“ am Freitag, 21. Februar, auf dem Altmarkt setzen. Die Veranstaltung war längst angemeldet und organisiert, als das Attentat von Hanau, bei dem zehn Menschen ermordet wurden, die Ereignisse überrollte.

Innenminister Herbert Reul hatte bereits am Donnerstagabend Trauerbeflaggung aller öffentlichen Gebäude angeordnet. Die Fahnen am Rathaus wehten auf Halbmast. Oberbürgermeister Bernd Tischler, der auf Kundgebung das Wort ergriff, forderte die Teilnehmer zu einer Schweigeminute auf.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler legt vor der Gedenktafel am Rathaus einen Blumenstrauß nieder.

"Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern und ihren Angehörigen“, sagte Tischler. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sei es jedem vernünftigen und aufrechten Menschen klar gewesen, dass sich die Schrecken der Vergangenheit niemals wiederholen dürfen. Leider hätten es aber auch nach 1945 immer wieder Nationalisten, Rechtsradikale und andere ewig gestrige und geschichtsvergessene Menschen gegeben, die die Schrecken des NS-Regimes verharmlost, den Holocaust geleugnet und die Geschichte umgedeutet haben. Dem müsse man entschieden entgegentreten. Tischler weiter: „Ich weiß, dass es immer Menschen in unserer Stadt geben wird, die aufstehen und sich Rechten und Nationalisten entschlossen entgegenstellen. Das macht mich als Oberbürgermeister stolz. Wir sind hier, wir bleiben hier und wir sind viel mehr!“

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