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© Stadt Bottrop

Stadt Bottrop hat Bauzustand des Alpincenters fest im Blick

Die Sanierung an der Halde ist gegenwärtig noch nicht abgeschlossen. Der Betreiber hat weitergehende Maßnahmen angekündigt. Flüssigkeiten am Fuße der Halde werden untersucht. Planungsausschuss greift das Thema erneut auf.

Der Bauzustand der Skihalle und insbesondere die Schiefstellung einiger Stützen stehen fest im Fokus der städtischen Bauaufsicht. Dies betont die Stadt Bottrop nach Presseberichten, wonach Anwohner und die örtliche Bürgerinitiative wiederholt Zweifel an der Standfestigkeit des Alpincenters und der Wirksamkeit der Sanierungsmaßnahmen geäußert haben. "Für uns sind die regelmäßigen Messergebnisse maßgeblich zur Ausübung unserer Bauaufsicht. Dieser Aufsicht kommen wir nach", betont der Technische Beigeordnete Klaus Müller. "Die Eigentümer des Alpincenters sanieren derzeit die Halde, um die Standfestigkeit zu erhöhen. Diese Sanierung ist aber noch nicht abgeschlossen."

Der Eigentümer hat derzeit erst circa die Hälfte des Materials, das zur Stabilisierung der Statik der Hallenstützen vorgesehen ist, an den Nordhang der Halde aufgebracht. Die Maßnahme ist daher erst halbfertig und alles andere als abgeschlossen. Die Messungen werden weiter fortgeführt, auch wenn die Schüttungen beendet sind. Erst nach Abschluss der Sanierung kann die Wirksamkeit dieser Maßnahme beurteilt werden.

Alpincenter ist Standsicher

© Stadt BottropWird regelmäßig vermessen: Deckenkonstruktion des Alpincenters.

Für die Stadt Bottrop als Bauaufsichtsbehörde sind in diesem Zusammenhang nicht die relativen Setzungen der Halde und Verschiebungen der Stützen maßgeblich, sondern allein die Frage, ob der festgelegte Grenzwert von 25 Zentimeter eingehalten wird. Dies ist gegenwärtig bei allen Stützen der Fall und wird eben durch die regelmäßigen Messungen nachgewiesen. Mittlerweile liegen der Stadt Bottrop jüngste Messergebnisse aus diesem Monat vor. Auch danach ist an keiner der Stützen ein Grenzwert überschritten worden. Die Standsicherheit des Alpincenters ist daher zum wiederholten Male nachgewiesen worden.

Das Alpincenter hat über die laufenden Schüttungen hinaus auch noch weitere Maßnahmen zur Erhöhung der statischen Stabilität der Halle angekündigt. Bereits im vergangenen Jahr hatte man einen Träger in der Innenseite der Halle durch eine zusätzliche Stütze stabilisiert. Man werde in diesem Jahr drei weitere Träger durch zusätzliche Stützen verstärken. Dies erfolgt an den Stellen, die besonders von den Neigungen betroffen sind, kündigt Harold van Kranen, Geschäftsleiter des Alpincenters an. Die Arbeiten sollen im Mai ausgeführt werden.

Flüssigkeiten werden beprobt

Die Skepsis der Anwohner und der Bürgerinitiative richtet sich auch gegen Wasser und Flüssigkeiten, die aus der Halde austreten. Bei der Stadt Bottrop sind auch Beschwerden wegen Geruchsbelästigungen eingegangen. Dies wird derzeit seitens der Stadtverwaltung geprüft. Die Flüssigkeiten wurden beprobt. Ergebnisse der Untersuchungen stehen aber noch aus.

Mutterboden wird ausgebessert

Gravierende Mängel bei der Bauausführung der Anschüttung, wie öffentlich behauptet wurde, konnte die Stadt Bottrop nicht feststellen. Die angesprochenen "Risse" sind Erosionen im Mutterboden aufgrund der dauernden Regenfälle im Herbst. Betroffen ist aber nur der Bereich der Abdeckung mit Mutterboden und nicht etwa, wie angedeutet, die Anfüllungen zur Stabilisierung der Halde. Die in der Baugenehmigung genannten bodenmechanischen Kennwerte der Schüttung werden mehr als erreicht. In der weiteren Bauausführung wird der Betreiber die betroffenen Stellen im Mutterboden ausbessern und durch eine Grasschicht stabilisieren.

Thema im Planungsausschuss

Der Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz wird sich in seiner kommenden Sitzung am 12. April 2018 ausführlich noch einmal mit dem Thema beschäftigen. Dies bekräftigt jetzt der Ausschussvorsitzende Bürgermeister Klaus Strehl. Mehrfach haben sowohl Stadtverwaltung als auch Betreiber des Alpincenters in der Vergangenheit zu diesem Thema in diesem Ausschuss Rede und Antwort gestanden. Die Stadt Bottrop sieht von daher auch eine entsprechende Transparenz als gegeben an.

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