JOSEF ALBERS MUSEUM QUADRAT BOTTROP

Michael Wolf. Bottrop-Ebel 76

23. Februar bis 19. Mai 2019

Der Fotograf Michael Wolf war in den 1970er Jahren Schüler der Folkwangschule in Essen. Seine Examensarbeit, die von den Professoren Otto Steinert und Lutz Niethammer betreut wurde, trug den Titel "Die Lebensbedingungen einer Bergmannssiedlung am Beispiel von Bottrop-Ebel".

Diese Arbeit stellte sowohl historisches Fotomaterial aus dem Bottroper Stadtteil, das in den 1930er und 40er Jahren entstanden war, vor, als auch Bilder, die Wolf selbst im Jahr 1976 gemacht hatte, als er für einige Monate in Ebel lebte.

Die Arbeit zeigt das Leben in Ebel aus der Nähe: Arbeit und Privates gehen Hand in Hand. Sie ist getragen von einem soziologisch-dokumentarischen Impetus, zugleich wählt sie ihre künstlerischen Mittel sorgfältig.

Michael Wolf, der seit 25 Jahren in Hongkong lebt, ist heute ein bekannter Fotokünstler. Er kehrt nun mit diesen Bildern aus den Anfängen seiner Karriere nach über 40 Jahren an den Beginn seiner Laufbahn in Bottrop zurück. "Bottrop-Ebel 76" erlebt im Quadrat seine öffentliche Weltpremiere.


Schornsteinfeger
Michael Wolf, Bottrop-Ebel, 1976
© Michael Wolf / Fotoarchiv Ruhr Museum