JOSEF ALBERS MUSEUM QUADRAT BOTTROP

Ulrich Rückriem im Josef Albers Museum

18. Juli bis 10. Oktober 2004

Ulrich Rückriems bildhauerische Arbeit ist gekennzeichnet durch die Suche nach dem Einfachen und Elementaren, eine der maßgeblichen Haltungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts, der sich wesentliche Neuerungen verdanken. Für Bottrop hat er eine Ausstellung aus Bodenstücken (Schiefer) und Graphitarbeiten konzipiert. Sind die Arbeiten in Stein vor allem durch die Spannung zwischen dem Material und seinen strukturierenden Teilungen bestimmt, so entwickeln die Graphitmalereien ein Proportionssystem auf der Wand. Die schwarzen Flächen, die sich auf geschlossene Kuben beziehen, werden in ein Proportionsverhältnis zur Wand gebracht und zeigen sich in einem Wechsel zwischen Zwei- und Dreidimensionalität, der auch an Albers' Recherche über die Beziehung zwischen 'physikalischer Wirklichkeit' und 'psychischer Wirkung' gemahnt.

Die Ausstellung bezieht auch, als Hommage an den Maler, das Josef Albers Museum mit ein.

Gefördert wurde die Ausstellung vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW.

Wandarbeiten und 4er SchieferplattenWandarbeiten und 4er Schieferplatten
Kleine SteleBodenrelief
von oben nach unten:
Wandarbeiten, 2004, Graphit auf Wand aufgetragen, Höhe 182 x Breite 90 cm
4er Schieferplatten, 1989, Englischer Schiefer, gespalten und geschnitten,
je 17 x 103 x 183 cm
Kleine Stele, 1988, Anröchter Dolomit, rundum geschnitten, gespalten
Bodenrelief, 1986, Englischer Schiefer, gespalten und geschnitten
(1 von 6 Variationen), © Hannappel