JOSEF ALBERS MUSEUM QUADRAT BOTTROP

100 Jahre Bauhaus:
Der junge Josef Albers. Aufbruch in die Moderne

22. September 2019 bis 12. Januar 2020

2019 ist das 100-jährige Jubiläum der Gründung des Bauhauses – und in Bottrop das 100-jährige Stadtjubiläum. Dies ist Anlass, das gesellschaftliche und künstlerische Klima zu beleuchten, in dem Josef Albers vor dem Eintritt in das Bauhaus 1920 stand. Die Anfänge seines künstlerischen Werdegangs, ausgehend von Bottrop, dem nahen Münsterland, dem Sauerland und Metropolen wie München und Berlin, sein Aufbruch in die Moderne vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs und den Jahren danach, stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Angeregt von geistigen Strömungen und künstlerischen Bewegungen in Deutschland und den Nachbarländern wie Frankreich oder den Niederlanden, aber ohne sich ausdrücklich einer Richtung anzuschließen zu wollen, trieb Albers seine Ausbildung als Kunstlehrer und Künstler voran. In der Konfrontation mit Impressionisten, Jugendstil, Symbolismus und expressiver Malerei war er auf der Suche nach einem eigenen künstlerischen Ausdruck.

Im Zentrum der Präsentation stehen frühe Zeichnungen, wie Porträts und Landschaften, einige Gemälde und Aquarelle, insbesondere Blumenstillleben. Ausgewählte Werke seiner Lehrer an den Akademien in Berlin und München und der Kunstgewerbeschule in Essen sowie Arbeiten aus der großartigen Sammlung des damaligen Folkwang Museums in Hagen werden in ausgewählten Beispielen gemeinsam mit seinen Werken gezeigt.

Die Ausstellung "100 Jahre Bauhaus: Der junge Josef Albers. Aufbruch in die Moderne" ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. 100 jahre bauhaus im westen ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.


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Stillleben
Josef Albers, Stillleben mit weißer Vase, o.J., Gouache und Tempera auf gewebtem Papier
© The Josef and Anni Albers Foundation