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Josef Albers. Huldigung an das Quadrat

Josef Albers Galerie© Laurenz Berges / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

1950 bis 1976

Geschichte einer Serie
19. Oktober bis 26. Februar 2023

Mit dieser Ausstellung wird das vom Züricher Büro Gigon/Guyer entworfene Erweiterungsgebäude des Josef Albers Museum eröffnet. Insbesondere die darin verortete Josef-Albers-Galerie für Wechselausstellungen bedeutet einen Meilenstein für die weitere Entwicklung des Museums.

Die Ausstellung zu Huldigung an das Quadrat versammelt etwa 120 Gemälde aus europäischen und amerikanischen Sammlungen und zieht so eine Quintessenz dieser bahnbrechenden Serie. Albers arbeitete an ihr von 1950 bis zu seinem Tod im Frühjahr 1976 und schuf dabei mehr als 2.000 Gemälde. Bescheiden im Format und einfach in ihrem formalen Aufbau sind diese Bilder in ihrer Wirkung doch monumental und zugleich subtil. Es geschieht eine Ansprache, der wir uns als Betrachter kaum entziehen können.

Zum ersten Mal wird in dieser Ausstellung die innere Entwicklung von Huldigung an das Quadrat nachgezeichnet. Wie hat sich Albers’ Farbempfinden über die Jahre entwickelt, wie sein Umgang mit dem konkreten Material der Farbe? Auch die Vorgeschichte der Serie in Albers’ Schaffen wird hier erstmals dargestellt.

Zur Ausstellung ist im Verlag Hatje Cantz der Katalog Josef Albers: Huldigung an das Quadrat. Ein Beitrag zur Kunst des 20. Jahrhunderts erschienen.
Hrsg. von Heinz Liesbrock, Hardcover, ca. 360 Seiten, 300 Abb., Preis im Museum: 54 Euro. Mit Beiträgen von Gottfried Boehm, Vincent Broqua, Fritz Horstman, Raimer Jochims, Donald Judd, Heinz Liesbrock, Amy Jean Porter sowie Jeannette Redensek und Nicholas Fox Weber.

Förderer der Ausstellung sind: Das Land Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Egon-Bremer-Stiftung, die Josef and Anni Albers Foundation, die Josef Albers Stiftung, Bottrop, die Sparkassen-Finanzgruppe und die RAG-Stiftung.

Finanziert wurde der Erweiterungsbau durch Mittel der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen, der RAG-Stiftung und der RAG, der Evonik Stiftung und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Brost-Stiftung sowie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Josef and Anni Albers Foundation, der Steag GmbH und der Vonovia SE.

Josef Albers Galerie© Laurenz Berges / VG Bild-Kunst, Bonn 2022