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Stadtjubiläum mit Highlights

Positives Zwischenfazit zu Jubiläumsveranstaltungen.

© Stadt BottropKira Scharmann (v.l.), Kerstin Mallwitz, Andreas Pläsken und Andreas Kind freuen sich über die zahlreichen gelungenen Veranstaltungen während des Stadtjubiläums.

Das Jubiläumsjahr schien nicht unter einem guten Stern zu stehen. 100 Jahre Stadtrechte Bottrop sollte mit dem "Neujährchen" am 1. Januar als erster Veranstaltung gefeiert werden. Doch der Auftakt zu einem Jahr Festlichkeiten musste abgesagt werden, weil ein Amokfahrer in der Silvesternacht mehrere Menschen mit seinem Auto schwer verletzt hatte. Diese Tat sorgte bundesweit für Aufsehen. Für die Organisatoren war dies ein herber Rückschlag, schließlich war auf dem Berliner Platz alles vorbereitet. Doch an eine unbeschwerte Feier war nicht zu denken.

Im Lauf der vergangenen Monate hatten die Organisatoren und mit ihnen die Bottroper Einwohner mehr Glück, so das Zwischenfazit jetzt zu den Jubiläumsfeiern. Nach dem Ende der Sommerpause stehen den Bürgern noch einige Veranstaltungen bevor. Die Organisatoren Andreas Kind, Kira Scharmann, Kerstin Mallwitz vom Kulturamt sowie Pressesprecher Andreas Pläsken nutzten den Start in die zweite Veranstaltungsrunde für einen Rückblick auf vergangene Monate.

Der Aufwand für die Vorbereitung lässt sich nur ahnen

Über die Hälfte des Jubiläumsjahres ist "abgefeiert". Gespickt war die Zeit mit zahlreichen Höhepunkten. Dazu zählen die Organisatoren das Stadtfest mit Stadtteilwettbewerb und einer 8.000 Portionen großen Torte, den Festakt im Lichthof des Berufskollegs und die Extraschicht am Tetraeder. Von außen lässt sich nur erahnen, wieviel Vorbereitung in den Veranstaltungen steckt. „Allein für den Stadtteilwettkampf haben über 20 Treffen stattgefunden“, sagt Pressesprecher Andreas Pläsken. Dennoch habe sich der Aufwand gelohnt, findet Kulturamtsleiter Andreas Kind. „Es ist schon beeindruckend, ein Projekt von der ersten Idee bis zur Umsetzung zu begleiten“, betont Kind.

Möglich wurde Vieles nur durch die Unterstützung zahlreicher Akteure. Da passt es gut, dass sich viele Menschen mit ihrer Stadt identifizieren und auch mal mit anpacken. Nicht nur von ehrenamtlichen Helfern aus den Vereinen kommt Unterstützung, sondern auch Geschäftsleute und Firmeninhaber beteiligen sich am Stadtjubiläum. So zum Beispiel beim „Tag der Wirtschaft“ Ende Juni. Unternehmen hatten sich Einiges einfallen lassen, um sich auf dem Berliner Platz zu präsentieren.

Nach der Sommerpause kommen noch einige Highlights

Zu den dämpfenden Elementen der Jubiläumsveranstaltungen gehörte allerdings das Wetter. Anders als früher war es nicht der Regen, der die erhofften Besucherströme abreißen ließ, sondern oft die ungewöhnlich starke Hitze. So war es auch am „Tag der Wirtschaft“, zu dem die Aussteller dennoch ein positives Fazit zogen. Durch die Kontakte untereinander hatte das Angebot einen Mehrwert für die Beteiligten, so die Rückmeldung. Andreas Kind setzt deshalb auf eine Wiederholung, wenn auch in einem optimierten Format.

Wiederholt werden soll auch der Partnerschaftslauf der beiden Städte Gladbeck und Bottrop. „Es ist keine wettbewerbsorientierte Sportveranstaltung, sondern ein symbolischer Lauf zwischen den beiden Nachbarstädten“, so Andreas Kind. Genau wie Bottrop feiert auch Gladbeck in diesem Jahr das Jubiläum zur 100-jährigen Stadtgründung.

Repräsentanten aus Gladbeck waren auch zum Festakt eingeladen. Die feierliche Veranstaltung wurde getragen von einem abwechslungsreichen Programm, an dem sich zahlreiche Bottroper Kulturschaffende beteiligt hatten und so für Kurzweil sorgten. „Niemand sollte den Eindruck haben, dass es jetzt mal langsam zum Ende kommen soll“, erklärt Andreas Kind die Zielsetzung bei der Programmgestaltung. Nach der Resonanz aus dem Publikum, das je zur Hälfte aus geladenen Gästen und Bürgern der Stadt bestand, sei dies auch gelungen, so Andreas Pläsken: „Die spontane Reaktion einiger Besucher war, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist.“

„Für die kommenden Monate haben wir noch eine Strecke vor uns“, kündigt Andreas Kind an. Der Bereich Wissenschaft wird mit einer Klimakonferenz am 28. August in der Hochschule Ruhr West in den Vordergrund gerückt. Zusätzlich wird im Herbst noch das fünfjährige Bestehen des Campus an der Hans-Sachs-Straße gefeiert.

Das Bottroper Symphonieorchester und der Projektchor werden Haydns „Schöpfung“ aufführen. Dies sei kein zufällig ausgewähltes Konzert, betont Andreas Kind. Vielmehr wurde diese Komposition bereits vor 100 Jahren in Bottrop aufgeführt, als offiziell die Stadtwerdung des damals größten Dorfes Preußens verkündet wurde.

Zu den Hochpunkten des kommenden Jubiläumprogramms gehört zudem die Musikrevue „Katzengold“, vorbereitet von Musikschule und Kulturwerkstatt. Von 14. bis 17. November wird die Eigenproduktion viermal im Berufskolleg aufgeführt.

Das Stadtjubiläum soll mit einem würdigen Abschluss beendet werden, kündigen Pläsken und Kind an. Allerdings laufen hierzu noch die Vorbereitungen, so dass der konkrete Ablauf noch nicht beschrieben werden kann.

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