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Familie Reder - Am Pferdemarkt 3

Abraham Josef Reder

© Stadt BottropAbraham Josef Reder

Patenschaft für den Stolperstein: Joachim Kircher, Simone Voyè

geb.: 10.8.1896 in Debica, Bezirk Tarnow, Galizien.
Zuletzt mit seiner Familie wohnhaft in Bottrop, Hans-Sachs-Platz 3 (heute: Am Pferdemarkt).

Seit 1921 lebte Abraham Josef Reder mit seiner Ehefrau Rosa in Bottrop. Sie hatten zwei Töchter, Dina und Minna. Von Beruf war Abraham Josef Reder Schneider und Kaufmann, betrieb mit seiner Ehefrau seit etwa 1925 ein Konfektionsgeschäft. Auch in der örtlichen Synagogengemeinde war er engagiert. Im Rahmen der Abschiebung polnischer Juden ist er am 28.10.1938 mit seiner Ehefrau und der Tochter Minna nach Zbaszyn/ Polen deportiert worden.

Er kehrte 1939 für kurze Zeit nach Bottrop zurück, lebte dann mit seiner Familie im Ghetto von Debica, seinem Heimatort. Die Familie wurde nach einiger Zeit getrennt. Abraham Reder fand wie auch seine Ehefrau Rosa 1944 im KZ Krakau-Plaszow den Tod.

Rosa Reder geb. Mayer

© Stadt BottropRosa Reder geb. Mayer

Patenschaft für den Stolperstein: Margot Nohr
geb.: 23. Januar 1899 in Turka, Galizien.

Ehefrau von Abraham Josef Reder. 1944 mit ihrem Ehemann im KZ Krakau-Plaszow ermordet.

Dina Reder

© Stadt BottropDina Reder

Patenschaft für den Stolperstein: Marie-Curie-Realschule, Klassen 9 und 10, Religionsgruppen G. Haseke

geb.: 30. April 1923 in Bottrop.
Wohnhaft bei den Eltern Rosa und Abraham Josef Reder, Hans-Sachs-Platz 3 (heute: Am Pferdemarkt).

Dina Reder lebte ab August 1938 als Lehrmädchen in Bielefeld. Nachdem ihre Eltern und Schwester Minna im Rahmen der Abschiebung polnischer Juden am 28.10.1938 nach Polen ausgewiesen worden waren, kam sie nach Bottrop zurück. Der Vater, der 1939 für kurze Zeit nach Bottrop zurückkehrte, nahm sie dann mit nach Polen, wo sie mit ihrer Familie in Debica lebte. Ihr Schicksal ist ungewiss. Sie ist verschollen.

Minna Reder

© Stadt BottropMinna Reder

Patenschaft für den Stolperstein: Uwe Rettkowski

geb.: 27.11.1927 in Bottrop.
Wohnhaft bei den Eltern Rosa und Abraham Josef Reder, Hans-Sachs-Platz 3 (heute: Am Pferdemarkt).

Gemeinsam mit ihren Eltern ist Minna Reder im Rahmen der Abschiebung polnischer Juden 28.10.1938 nach Zbaszyn/ Polen deportiert worden, lebte ab 1939 mit ihrer Familie im Ghetto Debica. Sie wurde später von ihrer Familie getrennt und ist in das Konzentrationslager Bergen-Belsen verbracht worden. Minna Reder überlebte das KZ und ist 1947 von dort nach Israel ausgewandert. Sie heiratete, übersiedelte 1957 in die USA und lebt heute dort als Miriam Herman.

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