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Gewinnung II

© Stadt BottropBergmann mit Abbauhammer, im Vordergrund: Schüttelrutsche, Holzausbau: polnischer Türstock, Zeche ProsperII, 1934

Beim 1902 eingeführten Spülversatz erfolgt das Verfüllen der Abbauhohlräume mit Versatz- bzw. Spülgut, also Sand, Kies, Waschberge oder Abraum, das in geschlossenen Rohrleitungen von über Tage mit Wasser transportiert und eingespült wird. (Das kleine Bergbaulexikon)

Schneidende Gewinnung: Gewinnungsverfahren mit Walzenschrämladern, die auf oder neben einem Kettenkratzerförderer fahrend das Flöz mit umlaufenden Gewinnungswerkzeugen im Vollschnitt oder im Teilschnitt lösen. (Das kleine Bergbaulexikon)

Der druckluftbetriebene Abbauhammer, seit 1906 im deutschen Bergbau eingesetzt, stieß zunächst auf erhebliche Skepsis, da man Gesundheitsschäden, insbesondere Gelenkerkrankungen durch den Hammerrückstoß und die hohe Schlagzahl, nicht zu Unrecht befürchtete.

© Stadt BottropÜberprüfung eines Hobels auf der Zeche Prosper, 1956. Das Hängende ist durch Reibungsstempel und Kappen abgesichert.

Beim 1926 eingeführten Blasversatz handelt es sich um ein Versatzverfahren, bei dem Nebengestein in den ausgekohlten Hohlraum mit Hilfe von Druckluft pneumatisch eingebracht wird. Aufgrund der maschinellen Gewinnungseinrichtung ist eine Mindeststrebhöhe von 1,9 Metern erforderlich. (DSK Bergbau-Lexikon)

Schälende Gewinnung: An einem Kettenkratzerförderer, der zur Kohlenabfuhr und Führung der Gewinnungsmaschine dient, wird mit Hilfe einer endlosen Kette ein Kohlenhobel mit feststehenden Gewinnungswerkzeugen (Hobelmeißeln) am Kohlenstoß entlang gezogen. (Das kleine Bergbaulexikon)

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