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© Stadt Bottrop

Ausstellung über den jungen Josef Albers im Quadrat

Vom 22. September bis zum 12. Januar wird die Ausstellung „Der junge Josef Albers. Aufbruch in die Moderne“ im Josef-Albers-Museum im Quadrat gezeigt.

© Stadt BottropDr. Ulrike Growe, Kuratorin der Ausstellung, erläutert ein Selbstporträt Albers‘, das um 1917 entstanden ist.

Die Ausstellung „Der junge Josef Albers. Aufbruch in die Moderne“ umfasst um die 150 Werke, ungefähr 100 davon von Albers selbst. Gezeigt wird das Frühwerk des Künstlers. „Bisher wurden hier nur wenige Bilder des frühen Josef Albers ausgestellt. Durch Briefe und Zitate von Albers selbst können wir jetzt einen viel tieferen Einblick gewinnen“, so Dr. Ulrike Growe, Kuratorin der Ausstellung. Die Werke stammen aus der Zeit, in der Josef Albers in Bottrop und dem Münsterland gelebt und als Volksschullehrer gearbeitet hat. „In dieser Zeit hat er sich künstlerisch erfunden. Hier hat alles begonnen“, erläutert Dr. Heinz Liesbrock, Direktor des Museums. Mit Albers Aufbruch zum Staatlichen Bauhaus in Weimar, endet die Ausstellung.

Zeichnungen, Druckgrafiken, Malereien und eine erste große Glasarbeit von Albers füllen die Ausstellung. Persönliche Briefe an seinen Freund Franz Perdekamp lassen den Betrachter die Werke und den Künstler besser verstehen. Die Ausstellung verdeutlicht die Einflüsse anderer Künstler und besonders seiner Lehrer. „In seinem Leben und seinen Werken lässt sich durch seine Lehrer eine bestimmte Chronologie finden“, sagt Dr. Ulrike Growe. Gezeigt werden Bilder seiner Lehrer Philipp Franck, bei dem er in Berlin lernte, Johan Thorn Prikker, der in Hagen und Essen tätig war, und Franz von Stuck, der sein letzter Lehrer vor der Zeit beim Bauhaus war. Vorgestellt wird außerdem der Gründer des Museum Folkwang in Hagen, Karl Ernst Osthaus. Albers besuchte seine Sammlung in Hagen häufig und wurde davon geprägt.

Im großen Mittelraum des Josef-Albers-Museum, findet eine „Konfrontation mit Albers‘ Serie ‚Homage to the Square‘ statt, eine Beendigung des Gesprächs zwischen Josef Albers und seinen Lehrern“, so Dr. Ulrike Growe. Dabei sollen die Einflüsse direkter und indirekter Art auf Albers dargestellt werden.

Am Bauhaus wandeln sich Albers‘ Arbeiten drastisch. „Seine Werke waren bereits von großer Qualität, aber er wollte etwas Anderes machen. Das Bisherige hat ihn nicht mehr interessiert“, erklärt Dr. Ulrike Growe. Wegen dieser Verbindung ist die Ausstellung Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW und des Projektes „100 jahre bauhaus im westen“.

Zu der Ausstellung erscheint das Buch „Der junge Josef Albers. Aufbruch in die Moderne“ im Hirmer Verlag mit 160 Farbabbildungen, Texten von Jeannette Brabenetz, Ulrike Growe, Christiane Heiser, Jeannette Redensek, Michael Semff und einem Vorwort von Heinz Liesbrock: 38 Euro.

© Stadt BottropNeben Tuschezeichnungen, Drucken und Glasarbeiten werden auch farbige Kunstwerke gezeigt.

Öffnungszeiten und öffentliche Führungen

Öffentliche Führungen:
Jeweils Sonntag um 15 Uhr (nur am 27. Oktober um 11 Uhr).
Donnerstag, 26. September um 17 Uhr (gesonderte Öffnungszeit bis 19 Uhr).

Kurzführungen:
Donnerstag, 24. Oktober und 28. November um 12.30 Uhr.

Stadtspaziergang und Führung:
Samstag, 28. September 14 Uhr bis 16.30 Uhr (Treffpunkt an der Kirche St. Michael, Glückaufstraße).

Eintritt:
8 Euro, ermäßigt 6 Euro

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