Inhalt anspringen
© Stadt Bottrop

Erster Spatenstich für Erweiterungsbau gesetzt

Mit dem ersten Spatenstich beginnt die Bautätigkeit zur Erweiterung des Josef Albers Museum Quadrat.

"Mit dem Erweiterungsbau des Museumszentrum Quadrat wird unsere Stadt  hinaus Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Kunstinteressierten weltweit ein anziehendes kulturelles Angebot bieten", sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler in seiner Rede anlässlich des symbolischen ersten Spatenstichs. "Dieses Museum hat schon heute seinen Platz auf der internationalen kulturellen Landkarte und durch den Erweiterungsbau entsteht zudem etwas Dauerhaftes und Zukunftsweisendes."

Durch den Erweiterungsbau entsteht etwas Dauerhaftes und Zukunftsweisendes.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler bedankte sich in seiner Rede bei Förderern, Unterstützern und der Politik für das überwältigende Engagement.

Weiterentwicklung des Museums wird möglich

Das im historischen Stadtgarten gelegene Museum wird um einen zweigeschossigen Neubau ergänzt, um dort künftig Wechselausstellungen zu zeigen und Raum für die Museumspädagogik, das Kunstdepot und eine Werkstatt zu schaffen. Mit dieser Erweiterung wird eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Arbeit des Museums in den kommenden Jahrzehnten möglich.

Das Gebäudeensemble, bestehend aus der 1903 errichteten Amtsrichtervilla und den Museumsbauten von Bernhard Küppers aus den 1970er und 80er Jahren, erfährt mit dem vom Zürcher Büro Gigon/Guyer geplanten Anbau eine Ausdehnung nach Nordosten. Die Architekten bilden mit dem Büro pbr Rohling AG die Planungsgemeinschaft Josef Albers Museum.

Die Form, Materialisierung und Farbgebung der Erweiterung sind so gewählt, dass die Architekturen der unterschiedlichen Zeitabschnitte ablesbar bleiben und gleichwohl ein neues harmonisches Ganzes entsteht. Im Unterschied zu Küppers‘ Pavillons aus Stahl und Glas ist der aktuelle Neubau ein kompaktes Volumen mit wenigen, spezifisch gesetzten Öffnungen. Gleichwohl nimmt er hinsichtlich Materialität und Farbe Bezug auf den Bestand.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler (2.v.l), mit Architektin Annette Gigon (1.v.l.), Museumsdirektor Dr. Heinz Liesbrock (1.v.r.) und vielen Unterstützern für das Projekt beim symbolischen Spatenstich.

Kunst hat Vorrang

Der Rundgang im Inneren führt durch acht unterschiedlich dimensionierte Ausstellungsräume. Vier große Fenster auf je einer Seite gewähren den Besuchern Ausblicke in den Stadtgarten und gleichzeitig den Spaziergängern von außen Einblick in das Museum. Für die gleichmäßige Beleuchtung der Kunstwerke mit Tageslicht sorgen die Oberlichter des Sheddachs. Die Proportionen der Räume, die Tür- und Fensteröffnungen sowie die Materialien sind so gestaltet, dass sie der Wahrnehmung der Kunstwerke dienen. Die Kunst hat Vorrang: Sie erhält mit dem Erweiterungsbau mehr als bloße Hänge- und Stellflächen, ihr wird "Raum gegeben", erläutert Architektin Annette Gigon. Die Eröffnung des Neubaus ist für Ende 2020 geplant.

Eine Vielzahl von Förderern ermöglicht den Bau

Zu den Förderern des Erweiterungsbaus gehören die Beauftragte der Bunderegierung für Kultur und Medien, das Land Nordrhein-Westfalen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die RAG-Stiftung, die RAG, die Evonik Stiftung, die Brost-Stiftung und die 'The Josef and Anni Albers Foundation'. Weitere Förderung erhält das Museum durch die Steag, die ELE und Vonovia SE, die einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der künftigen Betriebskosten leisten werden.

© Züricher Büro Gigon/GuyerDer Erweiterungsbau wird sich äußerlich der Fassade des benachbarten Küppersbaus anpassen und im Inneren, dank gläserner Dachelemente und nur vier Fenstern, viel Platz für Kunst bieten.

Für uns ist die Förderung des Erweiterungsbaus daher auch eine Investition in die Zukunft der Stadt Bottrop.

Eine Investition in die Zukunft der Stadt

Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung, betonte am Rande des Spatenstichs: "Bottrop ist die Bergbaustadt im Ruhrgebiet, die Ende 2018 mit dem Bergwerk Prosper-Haniel das letzte aktive Steinkohlenbergwerk im Revier schließen wird. Damit geht eine über 200 Jahre währende industrielle Ära endgültig zu Ende. Die RAG-Stiftung, die RAG Aktiengesellschaft und die Evonik Industries AG haben vor dem Hintergrund des Endes des Steinkohlenbergbaus vor über zwei Jahren die Initiative „Glückauf Zukunft!“ ins Leben gerufen, um die Leistungen des Bergbaus zu würdigen, gleichzeitig aber auch Impulse für die Zukunft zu setzen. Für uns ist die Förderung des Erweiterungsbaus daher auch eine Investition in die Zukunft der Stadt Bottrop und ein wichtiger Baustein unter dem Dach von 'Glückauf Zukunft!'".

© Züricher Büro Gigon/GuyerDer neue Anbau soll den Platz schaffen, der nötig ist, um die Sammlung Albers permanent in wechselnden Ausstellungen zu zeigen.

Pläne zum Erweiterungsbau sind einsehbar

Vom 1. bis zum 18. November 2018 kann die interessierte Öffentlichkeit die Pläne zum Erweiterungsbau des Büros Gigon/Guyer in einer Ausstellung des Museums Quadrats kennenlernen.

Über die Planungsgemeinschaft

Projektdaten im Überblick

Links

${html.arvedui.search.moreLikeThis.label}
${html.arvedui.search.form.label}

Cookies erleichtern die Bereitstellung von Diensten auf dieser Webseite. Mit der Nutzung der Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass die Stadt Bottrop Cookies verwendet. Weitere Informationen finden Sie unter dem nebenstehenden Link zum Datenschutz.

Datenschutz