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Interkulturelle Woche 2021 setzt Zeichen für eine offene Gesellschaft

Die Woche wird in Bottrop mit vielen Veranstaltungen vom 26. September bis zum 8. Oktober begleitet. Leitmotto in diesem Jahr ist #offengeht.

© Stadt BottropDaniela von Bremen (vorne rechts) mit allen Aktiven der Aktionswoche vor dem Martinszentrum.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Bernd Tischler und in Kooperation mit einer Reihe von Beteiligten aus dem kirchlichen und sozialen Bereich beteiligt sich Bottrop auch in diesem Jahr an der bundesweiten interkulturelle Woche, die unter dem Motto #offengeht steht.

Die Aktionswoche versteht sich als Plädoyer für eine offene Gesellschaft, in der die universalen Menschenrechte geachtet werden. "Es geht um ein breites zivilgesellschaftliches Engagement für ein gutes Zusammenleben in Vielfalt", sagt Daniela von Bremen, Koordinatorin der Veranstaltungsreihe und Mitarbeiterin der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop. "#offengeht – das steht für die Kreativität und Stärke einer von Migration geprägten Gesellschaft."

Den Start der Interkulturellen Woche markiert ein Gottesdienst am Sonntag, den 26. September, um 11 Uhr in der Martinskirche. Im Anschluss findet die Eröffnung der Ausstellung "Bibliothek der geretteten Erinnerungen" statt. Das Bündnis Buntes Bottrop zeigt am 6. Oktober um 17 Uhr im Kammerkonzertsaal mit "Schwarze Adler" einen Film über Rassismuserfahrungen der letzten 40 Jahre im deutschen Fußballnationalteam. Den Abschluss bildet die Lesung von Hasnain Kazim aus seinem Buch "Auf sie mit Gebrüll…und mit guten Argumenten" am 7. Oktober um 19.30 Uhr im Josef-Albers-Museum Quadrat.

Getragen wird die Veranstaltungsreihe von einer Reihe von Akteuren im Stadtgebiet, darunter die Evangelische Kirchengemeinde, das Mehrgenerationenhaus, die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen, Wegweiser im Vest – gemeinsam gegen Islamismus, Bündnis Buntes Bottrop, JuCa+, Altkatholische Pfarrgemeinde, RE/init e.V., DITIB, Flüchtlingshilfe Bottrop e.V. und die Stadt Bottrop mit VHS, Bibliothek und Stadtarchiv.

Hintergrund

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen und Religionsgemeinschaften, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Initiativgruppen unterstützt. In rund 500 Städten und Gemeinden gibt es tausende Veranstaltungen.

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