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Erweiterung des Kulturzentrums fast abgeschlossen

An der Böckenhoffstraße entstand mehr als nur ein Erweiterungsbau. Insgesamt ist das Areal neu gefasst und aufgewertet und die Bottroper Kulturszene bekommt einen attraktiven Mittelpunkt.

Gute Fortschritte macht der Erweiterungsbau am Kulturzentrum August Everding. Die Arbeiten stehen kurz vor der Fertigstellung. Wann der Bau eröffnet werden kann und in welcher Form die Eröffnung stattfinden soll, ist derzeit allerdings noch nicht ganz klar. Die Corona-Lage verbietet eine offizielle Eröffnungsfeier mit Publikum und nach Beendigung der Bauarbeiten ist im Gebäudeinneren noch einiges an der Inneneinrichtung und der Infrastruktur zu tun. Im Januar soll das neue Gebäude dann aber der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Begonnen wurden mit den Arbeiten im April 2019. Dabei sollte die provisorisch anmutende Hinterhofsituation am Kulturzentrum neu gefasst und gestaltet werden durch ein in sich abgeschlossenes städtebauliches Ensemble. Zudem sollten Angebote wie beispielsweise die städtische Galerie mit Wechselausstellungen in einem entsprechenden Gebäude verortet werden.

Von der Böckenhoffstraße her, dort wo der „Goldene Schnitt“ und der „Mensingbrunnen“ platziert sind, präsentiert sich nun ein neues Zentrum der Kultur unmittelbar als Ergänzung des historischen Gebäudes des ehemaligen Gymnasiums. In Terassen ist der Zugang unterteilt und als Querriegel präsentieren sich die neuen Gebäudeteile, die aber nicht den Blick auf das Gesamtareal versperren, sondern sich in den Platz einfügen und dem Ort eine neue Gestaltung geben.

Im hinteren Teil, dort wo sich zweitweise ein Parkplatz befand, ist nun so etwas wie Atrium entstanden. Holzpodeste und bepflanzte Flächen lassen so Möglichkeiten zum Treffen, für Kunstaktionen und auch für kleinere Auftritte entstehen. Durch die Verwendung von Holz als gestaltendes Element entstand eine park- und gartenähnlich Atmosphäre.

Die Gebäude sind innen hell und lichtdurchflutet. Auch hier spielt Holz eine zentrale Rolle zur Gestaltung. So sind die Tragekonstruktionen zwar weiß lasiert, die Deckschickt wurde aber so aufgetragen, dass das Holz mit seinen Maserungen und Astansätzen deutlich sichtbar blieb.

Entworfen wurde der Gebäudetrakt, der mehr als nur ein bloßer Anbau ist, vom Essener Architekten Heinrich Böll. Die Freianlagen wurden von der Plangruppe GmbH aus Oberhausen federführend durch Thomas Dietrich konzipiert.

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