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© Stadt Bottrop

Uwe Dorow ist der neue Leiter der VHS

Seit gut einem Monat ist Uwe Dorow neuer Leiter der VHS. Zu seinen Zielen gehören die Repräsentation der VHS nach Außen, die Netzwerkarbeit in der gesamten Stadt und der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Seit etwa einem Monat gibt es einen neuen Leiter in der Volkshochschule (VHS): Uwe Dorow folgt Christian Haarmann, der Ende März in den Ruhestand verabschiedet wurde. Dorow kennt die Entwicklungen der Volkshochschulen, die Besonderheiten in Bottrop, die Stärken und hat konkrete Vorstellungen, wie es künftig weitergehen soll. Seit rund 30 Jahren ist er in Bottrop als stellvertretender VHS-Leiter tätig. "Und ich war immer mittendrin", sagt Dorow.

Die VHS ist ein gelebter Ort der Veränderung. Wir nehmen Veränderungen wahr, wir nehmen Veränderungen an und tragen unseren Teil dazu bei, dass wir Veränderungen bewirken.

Von Netzwerkarbeit profitieren beide Seiten

Dorow misst der Netzwerkarbeit mit städtischen Ämtern und externen Einrichtungen einen hohen Stellenwert bei. Zwei seiner Ziele als Amtsleitung werden daher die Repräsentation der VHS nach Außen und die Netzwerkarbeit darstellen. Schon in seinen ersten Berufsjahren in der VHS hat er eine Kooperation mit der Universität in Essen angestoßen. Rund 60 Studenten haben daraufhin praktische Erfahrungen in der VHS sammeln dürfen. "Und wir haben ständig von neuen Impulsen profitiert", erzählt Dorow. "Ich möchte auch verstärkt in die Stadt gehen". Möglich sei hier, mit den Stadtteilbüros zusammenzuarbeiten und mit dem Stadtarchiv und der Bibliothek neue Angebote zu schaffen.

Lange Schlangen vor dem Saalbau

Die Arbeit in der VHS habe sich in den vergangenen 30 Jahren ständig gewandelt. Dorow erinnert sich, dass vor Zeiten des Internets und Online-Anmeldungen die Bottroperinnen und Bottroper am Saalbau in langen Schlagen darauf gewartet haben, sich für Kurse anzumelden. "Da waren damals bestimmt 2000 Menschen vor dem Saalbau." Es gab Kassierer und Karteikärtchen. Er erinnert sich, dass er an der langen Schlange vorbeigelaufen ist und prompt aufgehalten wurde mit den Worten: "Nicht vordrängeln!" Dorow muss lachen. "Ich sagte dann, dass ohne mich der ganze Spaß gar nicht anfangen kann. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren am Anmeldestart eingebunden."

Heute sei alles bürgerfreundlicher gestaltet dank der Möglichkeit, sich online anzumelden. "Bei allen Vorteilen, die es dadurch gibt, vermisse ich allerdings den persönlichen Kontakt mit den Teilnehmern und Interessierten."

Die VHS steht für Veränderungen

Ein zentrales Thema wird die Integrationsarbeit bleiben. "Das Fundament stimmt. Wir bieten viele Sprachkurse an, allerdings darf es da nicht aufhören. Wichtig ist, auch Werte zu vermitteln und für andere Kulturen zu sensibilisieren." Und es ginge darum, Vertrauen zu schaffen in die Stadtstrukturen und in einer Art Bürgerdialog mit den Menschen zu sprechen. Da denkt Dorow an das bayerisches Modell "Mach den Mund auf". "Wir können nicht jedes Problem lösen, aber wir können Dialoge führen, über Gründe aufklären." Das sei nach wie vor eine der Hauptaufgaben der VHS.

Dorow arbeitet mit seinem Team aktuell an dem neuen Programmheft für das Herbstsemester. Eine neue Kollegin wird im Sommer erwartet, die die stellvertretende Amtsleitung übernehmen wird.

Vita

Uwe Dorow wurden 1958 in Bottrop geboren. Er lebt hier zusammen mit seiner Frau und hat zwei Kinder, die in anderen Städten studieren. Er bersuchte die Adolf-Kolping-Volksschule und machte 1977 sein Abitur am Vestischen Gymnasium. Nach seinem Wehrdienst folgte ein Lehramtsstudium an der Ruhr-Universität Bochum in Sozialwissenschaften und Geschichte. Drei Jahre lang arbeitete er neben dem Studium als studentische Hilfskraft im Bereich Politikwissenschaft und wirkte dort an wissenschaftlichen Veröffentlichungen mit. 1986 machte er sein Staatsexamen. Bis 1990 arbeitete Dorow als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Universität Gesamthochschule Essen. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Planung und Umsetzung von Seminaren.

Der Wechsel zur VHS Bottrop folgte 1990. Zu Beginn verantwortete Dorow die Bereiche Mathematik/ Naturwissenschaften/ Technik/ Neue Technologien (EDV), Sport und Gesundheit und Seniorenweiterbildung. Er bereicherte durch Netzwerkarbeit die VHS und die Universität in Essen, indem er Studenten Praktika in der VHS anbot und Lehraufträgen nachging. 1998 wurde Dorow zum stellvertretenden Leiter der VHS bestellt; 2019 zum Amtsleiter. Zusätzlich ist er seit 2003 Qualitätsmanager der VHS und hat u. a. die lernorientierte Qualitätstestierung an der VHS implementiert.

Kontakt

Uwe Dorow

VHS-Direktor

Weitere Informationen

Anschrift

Kulturzentrum August Everding
Böckenhoffstr. 30
46236 Bottrop

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ÖPNV-Verbindung

Kontakt

Tel.: 02041 703844
Fax: 02041 703778
E-Mail-Adresse: uwe.dorowbottropde
Raum 3.24

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