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Komm auf Tour – Jugendliche entdecken spielerisch ihre Stärken

"Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" ist ein innovativer Erlebnisparcours für Schüler zur Berufsorientierung und Lebensplanung. Drei Tage lang konnten sich Heranwachsende in der Lohnhalle austesten.

© Stadt Bottrop

Der innovative Erlebnisparcours „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ soll Schülerinnen und Schüler im siebten Schuljahr bei der Berufsorientierung und Lebensplanung unterstützen.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Bernd Tischler entdeckten rund 500 Siebtklässler aus den Bottroper Schulen vom 24. bis zum 26. September 2019 in der Lohnhalle Zeche Arenberg in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours ihre persönlichen Stärken.

Nach der erfolgreichen Durchführung in den Vorjahren konnte das Projekt auch in diesem Jahr dank der finanziellen Unterstützung der Agentur für Arbeit Gelsenkirchen/Bottrop und der RAG-Stiftung wieder realisiert werden. Das Projekt wurde wie schon in den letzten beiden Jahren durch die Firma Sinus Büro für Kommunikation GmbH durchgeführt.

Stärken und Chancen kennenlernen

Die Jugendlichen erleben bei dem Erlebnisparcours einen temporeichen Lauf durch sechs Stationen: Vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg vergibt die Moderation verschiedene Stärken an die Schülerinnen und Schüler. An so genannten „Stärkeschränken“ mit spannenden Materialcollagen erfahren die Jugendlichen am Schluss, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren Stärken passen könnten. Auf diese Weise werden alle Jugendlichen, aber vor allem auch die mit schlechteren Startchancen frühzeitig und handlungsorientiert dabei unterstützt, verschiedene Wahlmöglichkeiten für die geschlechtersensible Gestaltung ihrer beruflichen und ihrer persönlichen Zukunft zu erkennen.

„komm auf Tour 2019“

Über den Erlebnisparcours hinaus fördert „komm auf Tour“ die Zusammenarbeit von Schulen, Eltern sowie außerschulischen Akteurinnen und Akteuren der Berufsorientierung und Lebensplanung. Die Erziehungsberechtigten und Bezugspersonen der teilnehmenden Jugendlichen erfahren bei einem Informationsabend im Erlebnisparcours, wie sie junge Menschen bei dem Prozess der Berufswahl und Lebensplanung bis zum Schulabgang konkret unterstützen können. Dabei lernen sie nicht nur die Inhalte des Projekts kennen, sondern auch die verschiedenen Beratungsinstitutionen aus Bottrop. Die Lehrkräfte erhalten Anregungen, wie sie die Themen in der Schule nachhaltig vertiefen und mit Elementen aus dem Landesprogramm von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verknüpfen können.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Vorstufe der systematischen Berufs- und Studienorientierung.  Das Projekt bildet somit ein ergänzendes Angebot noch der Durchführung des ersten Elements des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“, der Potenzialanalyse, auf dem Weg zur für alle Schüler verbindlichen und standardisierten Berufsorientierung ab der 8. Jahrgangsstufe.

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