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Rheinbaben feierte Tag der Stadterneuerung

Mit einem bunten Programm wurde am 21. Mai 2016 der Tag der Stadterneuerung auf dem Gelände des SV Fortuna begangen. Es gab Informationen zu allen Förderinstrumenten im Rahmen der Stadterneuerung und Stadtentwicklung.

© Stadt Bottrop

Als Oberbürgermeister Bernd Tischler am 21. Mai sein Grußwort beendet hatte, konnte sich das Ehepaar Marion und André Murasch ganz dem bunten Programm widmen, das die Stadtverwaltung auf dem Gelände des SV Fortuna organisiert hatte. An diesem Tag ging es an der Rheinbabenstraße 73 um den ‚Tag der Städtebauförderung‘. Es gab viele Informationsmöglichkeiten und ein buntes Rahmenprogramm.

Das Ehepaar Murasch hatte zuvor bereits von einem der drei Förderprogramme profitiert, die die Stadt im Rahmen des bundesweiten Aktionstages vorstellt hatte. Mit rund 2.600 Euro bezuschusste die Stadt circa ein Viertel der Kosten für die Sanierung der Heizung des Doppelhauses auf der Liebrechtstraße. Die Mittel, die aus dem Bund-Länder-Programm ‚Stadtumbau West‘ stammen, müssen nicht zurückgezahlt werden.

© Stadt BottropBekamen für ihre Heizungssanierung Fördermittel: Marion und André Murasch.

Der Tag der Städtebauförderung sollte auf eines der wichtigsten Instrumente zur Förderung nachhaltiger Stadtentwicklung von Bund, Ländern und Gemeinden aufmerksam machen. Bundesweit haben sich im vergangenen Jahr über 600 Gemeinden daran beteiligt. Die Stadt Bottrop nutzt erfolgreich alle Förderinstrumente im Rahmen der Stadterneuerung und Stadtentwicklung, über die man sich auf der Veranstaltung informieren konnte.

Damit auf dem Fest kleine Gäste nicht zu kurz kamen, wurde ein breit gefächertes Rahmenprogramm unter anderem mit Kinderschminken, Torwandschießen und Dosenwerfen geboten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Ein Auftritt der Grün-Weißen-Funken sowie Turn- und Akrobatik-Vorführungen des TV Deutsche Eiche rundeten das Programm ab.

Die Veranstaltung 2015 wurde mit der Enthüllung des steinernen Gambrinus in der Gladbecker Straße gefeiert. 2016 wurde ein besonderes Augenmerk auf die Rheinbaben-Siedlung gelegt. Denn hier ist das neue Förderprogramm NachbarschaftsWerk verortet. Dieses Programm stellt die Stadt derzeit im Rahmen der bundesweiten „nationalen Projekte der Städtebauförderung“ auf. Gefördert werden Sanierungen, bei denen die Eigentümer mehrerer Gebäude eine gemeinsame Kraftwärmekopplungsanlage einbauen und ihre Gebäude auf einen energetisch aktuellen Standard bringen. Die Anforderungen liegen damit höher als bei den anderen städtischen Förderprogrammen, dafür sind aber Zuschüsse von 60 Prozent der Kosten möglich.

Die Kampagne für dieses Programm begann mit dem Bürgerfest. Danach waren Vertreter des Architekturbüros Kroos+Schlemper Architekten aus Dortmund im Stadtquartier unterwegs, um im Rahmen des NachbarschaftsWerks eine Arbeitshilfe zur Sanierung zu erstellen.

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