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Wirtschaftsministerin Zypries findet InnovationCity "großartig"

Besuch der Bundesministerin im Zib

© Stadt BottropBundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries informierte sich bei Oberbürgermeister Bernd Tischer (v.l.), dem Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes und Burkhard Drescher über InnovationCity.

Die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat sich in Bottrop über das Klimaschutzprojekt InnovationCity informiert. Burkhard Drescher, Geschäftsführer der InnovationCity Management Gesellschaft (ICM), erläuterte das Ziel, bis zum Jahr 2020 den CO2-Ausstoß zu halbieren. Drescher ist zuversichtlich, diese Vorgabe zu erreichen. In dem auf zehn Jahre angelegten Klimaschutzprojekt wurde zur Halbzeit bereits eine Reduzierung von 37,4 Prozent erreicht.
Beeindruckt ist die Ministerin von der jährlichen Sanierungsquote im Projektgebiet. Während bundesweit etwa 0,8 Prozent der Gebäude umgebaut werden,  liegt der Wert in Bottrop bei drei Prozent. Den Hebel für diesen Erfolg sieht Drescher in der individuellen  und kostenlosen Energieberatung. 2.800 Beratungsgesprächen haben bislang stattgefunden. „Großartig“, findet Brigitte Zypries  die Arbeit von InnovationCity. Besonders interessiert sie die Weiterentwicklung der Digitalisierung, wenn es beispielsweise darum geht, Mirko-KWK-Anlagen in Wohnquartieren zu vernetzen.

Begrüßt wurde die Bundesministerin bei ihrem Besuch in Bottrop von Oberbürgermeister Bernd Tischler. Mit dem Verweis auf die Bergbautradition, sei es für ihn nur folgerichtig, dass Bottrop zum Reallabor für das Klimaschutzprojekt wurde. „Wie können gut mit Energie umgehen“, sagte er. Zudem öffne InnovationCity neue Perspektiven für die Zeit nach dem Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau. Auch nach 2018 wird es Arbeitsplätze im Energiebereich geben.

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