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Stadt fördert Ideen für die Innenstadt

Der Verfügungsfonds unterstützt private Projekte zur Stärkung der zentralen Versorgungsbereiche im InnovationCity-Pilotgebiet.

© Stadt BottropStellen den Verfügungsfonds vor (v. l.): Technischer Beigeordneter Klaus Müller, Bürgermeister Klaus Strehl, Quartiersmanager Jan Schaare und Karl-Heinz Maaß, Abteilungsleiter Stadtumbau- und erneuerung.

Die Stadt Bottrop hat einen Verfügungsfonds aufgelegt und unterstützt private Investitionen für den Stadtumbau finanziell mit bis zu 50 Prozent. „Es handelt sich um eine einzigartige Aktion, was die Entwicklung in der Bottroper Innenstadt angeht“, sagt Bürgermeister Klaus Strehl. Der Verfügungsfonds soll nichtkommerzielle Projekte, Aktionen und Maßnahmen anstoßen, die von engagierten Akteuren initiiert werden. Beispielhaft zu nennen sind die Einrichtung von W-LAN Hotspots, Passantenbefragungen und die Anschaffung von Spielgeräten und Sitzgelegenheiten.

Die ersten Anträge stehen schon in den Startlöchern.

Jeder ist antragsberechtigt

„Jeder ist antragsberechtigt“, sagt Quartiersmanager und zuständiger Ansprechpartner Jan Schaare von der InnovationCity Ruhr. Und: „Die ersten Anträge stehen schon in den Startlöchern.“ So gäbe es schon die Idee einer Winterbeleuchtung sowie einer festinstallierten Bühne auf der Gladbecker Straße. Schaare begleitet die Ideengeber von der Antragsstellung bis hin zum finalen Abschluss des Projekts. Es reiche, wenn die Person oder Institution eine Idee und auch das Engagement mitbringt, einen Teil der Kosten selbst zu tragen. Dabei müsse das Ziel der Projekte stets sein, die Stadtteilkultur zu stärken, den Einzelhandel zu beleben oder das Stadtteilbild aufzuwerten. Schaare: „Es werden auch Maßnahmen unterstützt, die benachteiligte Personengruppen fördern.“ Und auch für Projekte abseits der Innenstadt, beispielsweise am Boyer Markt, könne der Verfügungsfonds beantragt werden. „Der Strauss an Möglichkeiten ist bunt“, sagt Karl-Heinz Maaß, Abteilungsleiter Stadtentwicklung- und erneuerung.

Wenn öffentliche Hand und privates Engagement Hand in Hand gehen, kann das zu einer starken Attraktivitätssteigerung führen.

Gremium entscheidet

Nach der Antragsstellung entscheidet ein Gremium, bestehend aus Vertretern der Interessengemeinschaften der Innenstadt, des Marketingsvereins, der Egon-Bremer-Stiftung und dem Technischen Beigeordneten der Stadt, Klaus Müller. Der Ideengeber darf sein Projekt vor dem Gremium präsentieren, auch hier berät Jan Schaare. Das Verfahren sei relativ einfach und könne innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein.

Für Bottrop stehen in diesem und im kommenden Jahr 200.000 Euro zur Verfügung, sodass bis 2020 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 737.000 Euro umgesetzt werden können. Dabei kommen 90 Prozent aus der Städtebauförderung des Landes, 10 Prozent von der Stadt Bottrop. Im Vergleich zu anderen Kommunen in Deutschland übernimmt Bottrop mit dem Angebot des Verfügungsfonds eine Vorreiterrolle.

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