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Russische Delegation im ZIB empfangen

Oberbürgermeister Bernd Tischler stellt Konzeption von InnovationCity Vertreten russischer Städte vor.

© Stadt BottropDmitry Terentjev, Stadtverwaltung Moskau, lässt sich von Oberbürgermeister Bernd Tischler im ZIB die Biogasgewinnung am Emscherklärwerk erläutern.

Eine russische Delegation, die sich zurzeit auf einer Tour durch Deutschland befindet, war am Mittwoch, 15. Februar 2017, auch zu Gast in Bottrop. Die Deutsche Energie-Agentur, die die Reise organisierte, ist in Russland in regem Austausch in Sachen Energiepolitik und Forcierung regenerativer Energiequellen. Erst im November 2016 hatte in Russland ein deutsch-russisches Energieforum stattgefunden, an dem auch Oberbürgermeister Bernd Tischler mit einem Impulsreferat teilgenommen hatte. Jetzt, im Februar 2017, erfolgte der Gegenbesuch in Deutschland.

Oberbürgermeister Bernd Tischler empfing die Delegation im ZIB (Zentrum für Information und Beratung) am Südring und stellte die praktischen Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts InnovationCity vor. Besonders die Teilmaßnahmen und die Beteiligung der Bürger mit denen bis 2020 eine Redaktion des Kohlendioxid-Ausstoßes im Projektgebiet erreicht werden soll, stießen auf großes Interesse.

Die Delegation war auf Stadtebene hochkarätig besetzt. Zu ihr gehörten Dmitry Terentjev und Alexander Ivanyuk, Abteilung für Brennstoffe und Energie der Stadt Moskau, Dmitry Tereshcenko, Oberbürgermeister der Stadt Kirsanow, Sirazhudin Agabekov, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Astrachan, Dina Nikolaeva, Energiekreisverwaltung der Stadt Jakutsk sowie Igor Klopunov, Wirtschaftsförderung der Stadt Omsk. Medial wurde die Reise begleitet von Oxana Terechsenko, Chefredakteurin der Zeitung Grad Kirsanow.

"Wir haben in Russland einen veralteten Bestand an Wohngebäuden", sagte Dmitry Terentjev, der auch Leiter der Delegation war. "Das bei InnovationCity praktizierte System von Programmen staatlicher Förderung gekopplet mit Aktivierung und Aufklärung der Bevölkerung war für uns besonders Interessant. Ein solches System könnte ich mir auch unter Berücksichtigung der Besonderheiten für Russland vorstellen."

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