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Netzwerktreffen im Zeichen der Elektromobilität

Viele Vertreter aus Energieversorgung und Wohnungswirtschaft nahmen teil und diskutierten über die Chancen und Herausforderungen der Elektromobilität.

Mobilität wird neu gedacht: Der Schlüssel zur klimafreundlichen Umgestaltung der Mobilität ist der Betrieb von Elektrofahrzeugen. Bis 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Doch wie kann die Mobilität der Stadt der Zukunft gestaltet werden und wie können Geschäftsmodelle für eine erfolgreiche Etablierung der Elektromobilität aussehen? Mit diesen Themen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 3. Netzwerktreffen des InnovationCity roll out (ICro) auseinander.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau berichtete Burkhard Drescher, Geschäftsführer der ICM, über den aktuellen Stand der Konzeptentwicklung in den einzelnen Quartieren. Astrid Müller vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW stellte im Anschluss die Förderinitiativen des Landes vor. Thomas Baues von der agiplan GmbH hielt einen Vortrag über den aktuellen Stand zum ICro-Mieterstrommodell in den ICro-Quartieren.

Im Anschluss gaben Gastreferenten praxisnahe Einblicke in ihre Arbeit im Kontext der Quartiersentwicklung. Hierbei wurde das Thema „Elektromobilität näher betrachtet. Wie kann Elektromobilität erfolgreich auf den Markt gebracht werden? PwC-Experte André Schnelte stellte hierzu Geschäftsmodelle für Energieversorger sowie die Möglichkeiten für die Wohnungswirtschaft vor. Lena Jungkamp, inno2grid GmbH, berichtete über die intelligente Vernetzung von Mobilität und Energie. Wie die Perspektiven der Ladeinfrastruktur aussehen, erklärte Peter Mathis von der DigiKoo GmbH. Zum Abschluss präsentierte Christian Hofmann, Emscher Lippe Energie GmbH, Best-Practice-Lösungen im Rahmen der e-Mobility.

Nach den Vorträgen waren die Teilnehmer gefragt: Im Workshop „Austausch zum Thema Elektromobilität“ wurden die Akteure in kleineren Gruppen aktiv. Anhand von Fragen und Thesen zu den Themenfeldern „Markenentwicklung und Umfeld“, „Motivation und Geschäftsmodelle“ und „Einstieg und Umsetzung“ diskutierten sie verschiedene Ansichten zur Elektromobilität. Die Auswertung dieser Diskussionen brachte ein differenziertes Meinungsbild hervor, bei welchem sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten zwischen Energieversorgern und Wohnungswirtschaft im Hinblick auf Bedeutung der E-Mobilität für Ihr Unternehmen und potenzielle Geschäftsmodelle deutlich wurden.

InnovationCity roll out

Der Name „InnovationCity roll out“ steht für eines der größten Pro-jekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem 2010 gestarteten Projekt „InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop“ sollen auf das gesamte Ruhrgebiet ausgerollt werden. Ziel ist es, den einzigartigen, initial für Bottrop entwickelten Prozess auf weitere Städte im Ruhrgebiet zu über-tragen. In insgesamt 20 ausgewählten Quartieren der Metropole Ruhr werden ganzheitliche Quartiersentwicklungen nach dem Vorbild der „InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop“ initiiert. Das Gesamtprojekt soll durch Analyse, Konzeptentwicklung und eine mögliche, darauf folgende Umsetzung eine deutliche CO2-Reduktion erzielen und eine klimagerechte Stadtentwicklung weiter vorantreiben. Gefördert wird das Vorhaben vom Land NRW aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“. Das Vorhaben „InnovationCtiy roll out“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

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